Eine Frau fährt ein Auto. © picture alliance / dpa Themendienst | Christin Klose Foto: Christin Klose

ITS-Kongress: Mobilität und Verkehr sollen gendergerechter werden

Stand: 13.10.2021 13:37 Uhr

Beim Podium "Gender und Inklusion" ging es auf dem ITS-Verkehrskongress um Mobilitätslösungen für alle. Die Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) und Vertreterinnen verschiedener Frauennetzwerke diskutierten über Differenzen und soziale Gerechtigkeit im Verkehr.

Die Frauen kritisieren, Mobilität würde nicht nur von Männern - sondern auch in erster Linie für Männer gemacht. Doch gerade Frauen und Menschen mit Behinderung bräuchten gute Verkehrskonzepte, so Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Fegebank: "Wir haben hier einige Dinge angestoßen. Zum Beispiel mit den Inklusionstaxis, barrierefreie U- und S-Bahn-Haltestellen, sichere Wege. All das gehört dazu, wenn man Mobilität aus ganzheitlicher und inklusiver Perspektive denkt."

Verkehrsmittel sind eher an Männer angepasst

Bislang seien Verkehrsmittel wie das Auto eher an Männer angepasst. Crash-Tests beispielsweise werden vor allem mit männlichen Puppen gemacht und auch die Länge der Sicherheitsgurte orientiert sich an der männlichen Norm.

Frauen müssen stärker berücksichtigt werden

Die Fortbewegungsmuster von Frauen, die der Statistik nach auch heute noch häufiger einkaufen, die Kinder in die Kita bringen oder andere geschlechtertypische Rollen einnehmen, müssten in Zukunft stärker berücksichtigt werden.

Weitere Informationen
Eine futuristischer U-Bahn-Wagen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 13.10.2021 | 17:00 Uhr

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