Ein E-Scooter liegt auf dem Boden. © picture alliance / dpa Foto: Horst Galuschka

E-Scooter in Hamburg: SPD und Grüne wollen mehr Regeln

Stand: 06.09.2021 07:06 Uhr

E-Scooter stehen oder liegen oft mitten auf dem Gehweg und können zur Stolperfalle werden. SPD und Grüne fordern, dass Hamburg beim Betrieb der Elektroroller mehr Regeln aufstellen darf.

Seit gut zwei Jahren gehören E-Scooter zu Hamburgs Straßenbild dazu. Ob sie eine geeignete Alternative zu anderen Verkehrsmitteln sind oder doch nur ein nerviges Spaßmobil, darüber wird seitdem durchgehend gestritten.

Senat soll mehr Kompetenzen einfordern

Der gesetzliche Rahmen, den der Bund für die Roller aufgestellt hat, reiche nicht aus, meinen SPD und Grüne in der Hamburgischen Bürgerschaft. Sie wollen, dass der Senat auf Bundesebene mehr Kompetenzen einfordert. Dabei geht es zum Beispiel um mitten im Weg abgestellte E-Scooter, die Menschen behindern oder sogar gefährden.

Die Stadt hat mit den Leih-Anbietern bisher freiwillige Vereinbarungen getroffen. So gibt es zum Beispiel schon feste Parkzonen in den Bezirken Hamburg-Mitte und Altona. Rund 7.000 E-Scooter sind insgesamt auf Hamburgs Straßen und Fußwegen unterwegs.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 06.09.2021 | 08:00 Uhr

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Straßenverkehr

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