Stand: 22.08.2017 12:00 Uhr

Außen schlicht, innen wow

Roter Backstein, wuchtiger Turm, mittelalterliche Fresken - all das ist typisch für die St. Andreaskirche in Riede im Kirchenkreis Verden. Erste Hinweise auf ein Gotteshaus gab es in dem kleinen Ort bereits im späten 12. Jahrhundert, das gotische Gotteshaus mit seinen beiden Gewölben stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Der wuchtige Turm wurde wohl um 1320 angebaut.

Die St. Andreaskirche in Riede aus der Luft © Evangelische Kirche im NDR Fotograf: Jürgen Gutowski

St. Andreas: Riedes schmuckes Gotteshaus

Roter Backstein, wuchtiger Turm, mittelalterliche Fresken - all das ist typisch für die Andreaskirche in Riede. Die "Bauernglocke" begehrte einst sogar der Erzbischof von Bremen.

4,79 bei 14 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen

Szenen aus Himmel und Hölle

Bild vergrößern
Bei umfangreichen Renvovierungsarbeiten wurde der barocke Altar im Jahr 1900 durch einen schlichteren ersetzt.

Von außen eher schlicht, bezaubert vor allem das Innere von St. Andreas. Aufwendige Malereien schmücken das Kirchengewölbe - mit Szenen aus dem Paradies, von Himmel und Hölle und dem Weltgericht. Die Kanzel ist mit aufwendig gestalteten Reliefs ein echter Hingucker und der schlichte Taufstein mit seinen romanischen Zügen unterstreicht das Alter der St. Andreaskirche.

Glocke von besonderem Klang

Von einem besonderen Klang ist das Geläut der Andreaskirche. Die "Bauernglocke" soll einer Lokalsage nach einst sogar der Bremer Erzbischof begehrt haben, weil sie sehr schön klingt. Doch die Rieder Bauern hatten die Glocke ins Herz geschlossen - und so blieb sie in deren Besitz.