Sendedatum: 17.01.2020 10:40 Uhr

Dry January: Alkoholverzicht macht fit

von Julia Heyde de López
Eine Frau lehnt ein alkoholisches Getränk ab. © Colourbox Foto: Andrey Cherkasov
Im Januar verzichten viele Briten auf Alkohol.

2020 ist erst zweieinhalb Wochen alt, und ein paar gute Vorsätze habe ich natürlich schon über den Haufen geworfen. Gar so viele hatte ich diesmal auch gar nicht. Aber eine Sache, die halte ich durch: Dry January. Der Januar bleibt trocken. Kein Alkohol.

Verzicht auf Alkohol macht fitter

Dry January ist eine Initiative aus England, von der Organisation Alcohol Concern. Ich bezweifle zwar stark, dass die Pubs auf der Insel diesen Monat komplett leer bleiben - gerade vor dem Brexit -, aber die Kampagne ist trotzdem sinnvoll. Die gesundheitlichen Vorteile liegen klar auf der Hand: Verzichtet man eine Zeit lang auf Alkohol, erholt sich die Leber, der Blutdruck, und man schläft besser. Kurzum, man tut sich was Gutes. Einen Monat ist das zu schaffen, oder? Und Ärzte sagen eh, besser sei es, den Alkoholkonsum ganzjährig zu begrenzen.

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Freundlich zum eigenen Körper sein

Also, Apfelschorle statt Tequila, Kaffee pur statt Pharisäer. Der trockene Januar animiert, einfach mal zu schauen, wie das Leben ohne Drinks aussähe. Der eigene Spirit ohne Spirituosen. Man fängt an, Gewohnheiten zu überprüfen und sich selber neu zu entdecken. Eine überschaubare Fastenzeit. Es gilt der alte Satz: "Sei freundlich zu deinem Körper, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen." (Teresa von Avila)

Dieses Thema im Programm:

N-JOY | Radiokirche bei N-JOY | 17.01.2020 | 10:40 Uhr

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