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Heimat - Idyll oder politischer Kampfbegriff?

Donnerstag, 23. August 2018, 20:30 bis 20:50 Uhr, NDR Info

Eine Diskussion im Rahmen der Reihe "Plöner Gespräche"
Präsentiert von NDR Info

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Auf Schloss Plön diskutieren die Gäste der "Plöner Gespräche".

Spätestens als im Frühjahr das Bundesinnenministerium auch für "Heimat" zuständig erklärt worden ist, wurde klar, dass dieser Ausdruck an politischer Bedeutung gewonnen hat. Weltweit wird der Heimatbegriff zu einem politischen Schlachtruf, mit dem die Ausgrenzung von Fremden legitimiert werden soll. Gleichzeitig wird für viele Menschen angesichts der Herausforderungen der Globalisierung ein Heimat-Impuls umso wichtiger. Er verspricht Sicherheit inmitten einer immer unübersichtlicheren Gesellschaft. Dabei ist unklar, was zu dieser Heimat gehört.

Geht es um die regionale Herkunft oder um gemeinsame Werte und Ideen? Im Rahmen der Reihe "Plöner Gespräche" des Schleswig-Holstein Musik Festivals diskutierten darüber:

Petra Bahr
Landessuperintendentin des Sprengels Hannover der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover

Robert Habeck
Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen und Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein

Armin Nassehi
Professor für Soziologie an der Universität München

Es moderiert Claudia Spiewak, Chefredakteurin des NDR Hörfunks.

Mit der Reihe "Plöner Gespräche" veranstaltet das Schleswig-Holstein Musik Festival gemeinsam mit dem Norddeutschen Rundfunk in der Fielmann Akademie auf Schloss Plön jährlich eine Diskussionsrunde, die sich thematisch zwischen Politik und Kultur bewegt.

In den vergangenen Jahren nahmen Gesprächspartner wie Dr. Hans-Dietrich Genscher, Lothar de Maizière, Björn Engholm, Dr. Klaus Kinkel, Prof. Ulrike Ackermann, Bülent Bilgi, Ulrich Wickert und Wladimir Kaminer an den Diskussionsrunden teil.