Stand: 17.02.2018 09:59 Uhr

Prof. Klaus-Michael Braumann

Prof. Klaus-Michael Braumann zählt zu den führenden Sportmedizinern Deutschlands. Er betreute als Mannschaftsarzt Sportlerinnen und Sportler verschiedener Disziplinen und aller Leistungsklassen bei nationalen wie internationalen Wettkämpfen. Der Facharzt für Allgemeinmedizin engagiert sich darüber hinaus in diversen wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Berufsorganisationen, seit 2012 ist er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP).

Professor Klaus-Michael Braumann. © NDR

"Realistische Ziele setzen!"

Die Bewegungs-Docs -

Belastungsreize sind wichtig für den Körper. Warum? Wie viel Sport ist gesund? Klaus-Michael Braumann erklärt es und gibt Tipps, wie man den inneren Schweinehund bezähmt.

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Braumann leitet als Dekan die Abteilung Psychologie und Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg. Im Bereich der Forschung beschäftigt er sich vor allem auch mit den positiven Effekten von Bewegung auf verschiedene Krankheitsbilder und mit der Erarbeitung geeigneter bewegungstherapeutischer Verfahren.

Braumann ist Mitherausgeber der "Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin" und Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen. Zuletzt verfasste er zwei praktische Ratgeber: "Die Heilkraft der Bewegung" und "Wie bleibe ich fit - einfache Übungen für den Alltag". Die Übungen zur Kräftigung und Dehnung praktiziert der 67-Jährige täglich selbst. Zu seinen sportlichen Aktivitäten zählen außerdem Laufen - früher sogar auch Marathon -, Fahrradfahren, allgemeines Fitnesstraining und gelegentlich Golfspielen.

Aller Anfang ist schwer - auch beim sportlichen (Wieder-)Einstieg. Darum: konkrete Ziele setzen und nichts übertreiben! Nach einer Trainungseinheit soll sich ein Gefühl von wohliger Erschöpfung einstellen. Für Menschen, die sich kaum bewegen, kann anfangs sogar zweimal täglich ein 15-minütiger Spaziergang oder längeres Treppensteigen genügen. Allmählich die Belastung steigern.