Stand: 20.10.2019 18:43 Uhr

Supercup: SSC Schwerin feiert Titel-Hattrick

von Johannes Freytag, NDR.de

Die Volleyballerinnen des SSC Schwerin haben den Titel-Hattrick geschafft. Zum dritten Mal in Folge gewann das Team von Trainer Felix Koslowski den Supercup. In Hannover setzte sich der Pokalsieger aus Mecklenburg-Vorpommern am Sonntag mit 3:1 (25:22, 31:33, 25:19, 25:18) gegen Meister MTV Stuttgart durch. Den Norddeutschen gelang damit auch die Revanche für die Play-off-Finalserie um die deutsche Meisterschaft, die Schwerin im Mai dieses Jahres mit 2:3 verloren hatte. "Wir freuen uns und werden auf der Rückreise im Bus ordentlich feiern", sagte Kimberly Drewniok. Die Diagonalangreiferin hatte nach 112 Minuten Spielzeit den zweiten Schweriner Matchball verwandelt.

Jubel bei den Volleyballerinnen des SSC Schwerin. © imago images / Beautiful Sports

SSC Schwerin gewinnt Volleyball-Supercup

Nordmagazin -

Die Volleyballerinnen des SSC Schwerin haben zum dritten Mal in Folge den Supercup gewonnen. Das Team von Trainer Felix Koslowski setzte sich mit 3:1 gegen MTV Stuttgart durch.

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Lange ein hochklassiges Duell auf Augenhöhe

Der SSC erwischte im ersten Durchgang zunächst einen schwachen Start, lag schnell 1:5 hinten. Aber mit guten Blockaktionen von Beta Dumancic und Lauren Barfield kamen die Norddeutschen zurück und behielten im hart umkämpften und hochklassigen ersten Satz mit vielen langen Ballwechseln die Nerven. Nach gutem Beginn im zweiten Satz (8:5) verlor der SSC den Faden, es entwickelte sich ein enger Durchgang. Sieben Satzbälle wehrten die Schwerinerinnen ab, ehe sie sich 31:33 geschlagen geben mussten.

Eng verlief auch der dritte Abschnitt - erst gegen Ende konnten sich die SSC-Frauen mit 20:17 absetzen und dank einer bärenstarken Schlussphase von McKenzie Adams den zweiten Satzgewinn feiern. In Durchgang vier war dann bei Stuttgart offenbar die Luft raus. Schnell lag der SSC mit 11:4 in Führung. Den Vorsprung gaben die Schwerinerinnen nicht mehr her. Im Schongang punkteten die Außenangreiferinnen Adams und Greta Szakmáry dabei nahezu nach Belieben. "Wir haben in den entscheidenden Phasen einfach besser gespielt und sind ruhig geblieben. Am Ende war ausschlaggebend, dass wir den zweiten Satz abhaken konnten", bilanzierte die starke Anna Pogany, eine der Erfolgsgarantinnen.

Berlin gewinnt das Männerfinale

Vor dem Frauen-Finale hatten die Männer in der Hannoveraner Halle ihr Endspiel bestritten. Dabei setzte sich erstmals Meister Berlin Volleys überraschend klar gegen Pokalsieger VfB Friedrichshafen mit 3:0 (25:20, 25:18, 25:15) durch. In den vergangenen drei Jahren hatte stets Friedrichshafen im Dauerduell die Nase vorn gehabt.

Die Partie war eine Weltpremiere. Erstmals gab es ein Pflichtspiel in einer olympischen Sportart auf einem interaktiven LED-Glasboden. Unter anderem wurden unter Mithilfe eines Trackingsystems die Aktionen der Sportler grafisch animiert.

Dieses Thema im Programm:

Nordmagazin | 20.10.2019 | 19:30 Uhr