Stand: 11.12.2019 21:21 Uhr

Volleyball-Pokal: SSC Schwerin verpasst Finale

Der Titelverteidiger ist ausgeschieden: Die Volleyballerinnen des SSC Schwerin haben den erneuten Einzug in das Finale des DVV-Pokals verpasst. Das Team von Trainer Felix Koslowski unterlag am Mittwochabend bei Meister MTV Stuttgart nach zweimaliger Satzführung mit 2:3 (25:17, 23:25, 25:19, 19:25, 9:15) und musste die Hoffnungen auf den siebten Pokalsieg damit begraben. Für die Schwerinerinnen war dies nach zuvor elf Pflichtspielsiegen die erste Niederlage. Der MTV tritt am 16. Februar im Endspiel in Mannheim gegen den Dresdner SC an, der den VfB Suhl 3:1 (25:18, 22:25, 25:19, 25:21) bezwang. Im vergangenen Jahr hatte sich Schwerin glatt mit 3:0 gegen Stuttgart durchgesetzt.


Krystal Rivers nicht zu stoppen

Überragende Akteurin war MTV-Angreiferin Krystal Rivers, die 32 Punkte erzielte. "Sie ist die Spielerin, die solche Spiele an sich reißen kann. Sie nimmt das Momentum" sagte Koslowski NDR 1 Radio MV. "Das ist frustrierend. Du spielst gut die ganze Zeit, bist emotional auf dem Höhepunkt, aber merkst, dass du kein Mittel gegen diese Spielerin findest."

SSC mit blitzsauberem Start

Der SSC zeigte einen blitzsauberen ersten Durchgang. Handlungsschnell, kraftvoll und effektiv - die Gäste demontierten und überforderten den deutschen Meister in dieser Phase. Schwerin verwertete den dritten von neun Satzbällen zum 25:17. Auch danach lief es zunächst rund für den Titelverteidiger. Doch die Stuttgarterinnen kämpften sich Stück für Stück in die Partie und setzten sich nach einem langen Ballwechsel knapp mit 26:24 durch. In einem emotional geführten dritten Durchgang mit vielen Diskussionen und umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen behielten die Schwerinerinnen den Überblick und die Ruhe - 25:19 und damit die 2:1-Satzführung.

Schwerin geht im Tiebreak die Luft aus

Richtungsweisend? Nein! Denn anschließend schlug der MTV Stuttgart zurück und sorgte ebenfalls mit einem 25:19 dafür, dass dieses spannende Duell in den entscheidenden Tiebreak ging. Dort rannte der SSC von Anfang an einem Rückstand hinterher. Angetrieben von den lautstarken Fans zog Stuttgart davon. Schwerin konnte nicht mehr kontern, war am Ende chancenlos und musste sich 9:15 geschlagen geben. "Es ist schwer, hier zu bestehen. Das war schon so eine Art vorgezogenes Finale", sagte die frustierte SSC-Kapitänin Denise Hanke.

Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 11.12.2019 | 23:03 Uhr

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