Stand: 07.05.2019 16:24 Uhr

Derby-Pyro: 150.000 Euro Geldstrafe für HSV

Durch das Abbrennen von Pyrotechnik musste das Derby mehrfach unterbrochen werden.

Nach dem FC St. Pauli hat nun auch der Lokalrivale Hamburger SV für die Vorkommnisse beim Derby am 10. März diesen Jahres eine heftige Geldstrafe aufgebrummt bekommen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) belegte den HSV mit einer Geldbuße in Höhe von 150.000 Euro. Bis zu 50.000 Euro davon kann der Tabellenvierte für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Die müssten die Hanseaten bis zum 31. Dezember 2019 nachweisen. Insgesamt hat der HSV in dieser Saison damit schon 250.000 Euro an Strafgeldern zahlen müssen - so viel wie kein anderer Zweitligist.

Sechs Spielunterbrechungen beim Derby

Während des Derbys im Millerntor-Stadion wurden im Zuschauerblock des HSV wiederholt erhebliche Mengen an Pyrotechnik abgebrannt. Auch die St.-Pauli-Fans hatten mehrfach gezündelt, insgesamt waren es 148 Pyro-Artikel in beiden Fanblöcken. Das Spiel musste aufgrund auch dieser Vorfälle sechs Mal von Schiedsrichter Felix Brych (München) unterbrochen werden. St. Pauli hatte für das Fehlverhalten seiner Anhänger 100.000 Euro Strafe zahlen müssen.

Dieses Thema im Programm:

Sportplatz | 07.05.2019 | 16:30 Uhr