Stand: 29.03.2019 21:28 Uhr

FC St. Pauli: Zähe Nullnummer gegen den Vorletzten

von Matthias Heidrich, NDR.de
St. Pauli ist gegen Duisburg nicht über ein 0:0 hinausgekommen.

Die zwei 0:4-Pleiten in Folge wirken beim FC St. Pauli offensichtlich nach. Nach dem Derby-Desaster und dem Debakel in Sandhausen kamen die Kiezkicker am Freitag im Heimspiel gegen den Zweitliga-Vorletzten MSV Duisburg nicht über ein müdes 0:0 hinaus. Eine forsche Anfangsviertelstunde, mehr war vom Tabellenvierten nicht zu sehen, der in dieser Form nicht weiter nach oben schielen muss.

Kauczinski: "Die Chancen müssen reichen, um zu gewinnen"

Markus Kauczinski war zufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft. "Es war ein Schritt nach vorne, nachdem wir zweimal vier Tore kassiert haben. Dieser Puntk ist okay", sagte der St.-Pauli-Trainer im NDR Interview, kritisierte sein Team aber auch: "Die Chancen müssen reichen, um zu gewinnen. Diesen Vorwurf müssen wir uns machen."

St. Pauli im Glück bei Buballas Handspiel

27.Spieltag, 29.03.2019 18:30 Uhr

FC St. Pauli

0

MSV Duisburg

0

Tore:
FC St. Pauli: Himmelmann - Carstens, Avevor, Hoogma, Buballa - Zehir, Knoll - Möller Daehli, Buchtmann, Miyaichi (61. Sobota) - Meier (76. Schneider)
MSV Duisburg: Wiedwald - Wiegel, Hajri, Nauber, Wolze - Fröde - Oliveira Souza (90.+2 Gyau), Schnellhardt, Albutat, H. Nielsen (89. Iljutcenko) - Verhoek (73. Engin)
Zuschauer: 29546 (ausverkauft)

Weitere Daten zum Spiel

St. Pauli ging das Heimspiel rasant an, hatte gleich zwei gute Möglichkeiten. Alexander Meier (4.) setzte den Ball nach schöner Vorarbeit von Mats Möller Daehli über das Duisburger Tor. Zwei Minuten später herrschte Chaos im MSV-Strafraum, doch St. Pauli konnte kein Kapital daraus schlagen. Auf der anderen Seite hatten die Hamburger Glück, dass es in der Zweiten Liga noch keinen Videoassistenten gibt. Der hätte bei Daniel Buballas Handspiel im Strafraum nach einem Schuss von Cauly Oliveira Souza sicherlich insistiert (13.). Der schlecht postierte Schiedsrichter Bastian Dankert ließ weiterlaufen. Die Kiezkicker bauten nach dem vielversprechenden Auftakt stark ab. Da auch der MSV offensiv komplett harmlos blieb, ging das torlose Remis zur Pause in Ordnung.

Torjäger Meier hängt in der Luft

Auch nach Wiederanpfiff wirkte St. Pauli gehemmt. Die meisten Offensivaktionen blieben Stückwerk. Erst in der 66. Minute war Duisburgs Schlussmann Felix Wiedwald gezwungen, die zweite Parade auszupacken. Er entschärfte einen abgefälschten Schuss von Christopher Buchtmann. Es war nur ein kurzes Strohfeuer der Hamburger, die es nicht fertigbrachten, Stoßstürmer Meier (fünf Tore in neun Spielen) in Abschlussposition zu bringen. In der 76. Minute ging der Routinier vom Feld. Jan-Marc Schneider kam ins Spiel, konnte aber ebenso wenig Akzente setzen. Sein unplatzierter Versuch aus zentraler Position war für Wiedwald kein Problem (87.).

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Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 29.03.2019 | 22:40 Uhr