Stand: 19.12.2017 10:33 Uhr

Kohfeldt soll Werder retten

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Bleibt Werder-Chefcoach: Florian Kohfeldt.

Der Fußball-Bundesligist Werder Bremen will langfristig mit seinem Trainer Florian Kohfeldt zusammenarbeiten. Wie die Hanseaten am Montagabend mitteilten, wurde der Vertrag mit dem 35 Jahre alten Übungsleiter verlängert. Einzelheiten zur Laufzeit des Kontrakts gab der Tabellen-16. nicht bekannt. Die bisherige Vereinbarung hatte lediglich bis zum Jahresende gegolten.

"Unabhängig vom Ausgang des Pokalspiels gegen den SC Freiburg sehen wir die gewünschte Weiterentwicklung der Mannschaft und möchten Florian Kohfeldt die Möglichkeit geben, seine Arbeit dauerhaft fortzusetzen", wird Sportchef Frank Baumann in dem Statement zitiert. "Ziel muss es sein, den Klassenerhalt zu sichern und die Mannschaft in der kommenden Saison weiter zu entwickeln. Wir hoffen auf eine lange Zusammenarbeit."

Nouri-Nachfolger haucht Bremen neues Leben ein

Kohfeldt hat bei Werder Ende Oktober Alexander Nouri abgelöst, der nach einer 0:3-Pleite gegen den FC Augsburg von seinen Aufgaben entbunden wurde. Der 35-Jährige galt zunächst nur als Üngergangslösung. Die Bremer sollen unter anderem Thomas Tuchel kontaktiert haben. Auch Lucien Favre war wohl ein Thema an der Weser. Unter Kohfeldt ging es jedoch bergauf. In sieben Partien holten die Hanseaten zehn Zähler und stellten den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze her. "Wir haben eine Mannschaft, in der das Potenzial für die Erste Liga steckt. Das wollen wir in der zweiten Saisonhälfte konstant auf dem Platz zeigen", sagte der Nouri-Nachfolger.

Auch Borowski & Co. dürfen bleiben

Auch Kohfeldts Assistenten Tim Borowski und Thomas Horsch sollen nach Informationen der "Kreiszeitung" weiter bei Werder arbeiten. Ebenso wie Torwarttrainer Christian Vander, Athletikcoach Günter Stoxreiter sowie Axel Dörrfuß, der als Leiter Athletik und Performance wieder enger ans Trainerteam rücken soll.

Alle Trainer Werder Bremens

Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 18.12.2017 | 22:40 Uhr

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