Stand: 19.06.2017 15:57 Uhr

Hansa: Trainingsstart mit neun Neuzugängen

Pünktlich zum Trainingsstart am heutigen Nachmittag hat Hansa Rostock drei weitere Neuzugänge verkündet. Vladimir Rankovic, Willi Evseev und Luis Zwick sind beim Fußball-Drittligisten die Sommerverpflichtungen sieben, acht und neun für die kommende Saison. Außenverteidiger Rankovic kommt vom Regionalligisten Hannover 96 und wurde in den Nachwuchsteams des FC Bayern München ausgebildet. Der 23-Jährige absolvierte bereits rund 100 Regionalligapartien und elf Zweitligaspiele. Sogar auf Bundesligaerfahrung kann der 25 Jahre alte Evseev zurückblicken, der einst beim VfL Wolfsburg aktiv war und zuletzt beim 1. FC Nürnberg unter Vertrag stand. Torwart Zwick lief zuletzt für Dundee United in der schottischen zweiten Liga auf, der 21-Jährige stand zuvor aber auch in der Premiership zwischen den Pfosten.

Ausnahmslos junge Neuzugänge

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Das Trio passt perfekt in das Anforderungsprofil des neuen Hansa-Trainers Pavel Dotchev, der beim Umbau des Hansa-Kaders vor allem auf Verjüngung setzt. Den 15 Profis, die gegangen sind, stehen bei den Neulingen ausnahmslos Spieler gegenüber, die unter 26 Jahre alt sind. Lediglich der 30 Jahre alte Amaury Bischoff und der 31-jährige Marcel Ziemer sind noch "Ü-30-Profis" im Rostocker Kader. Ein Risiko befürchtet Dotchev in der Kaderstruktur nicht. Rankovic sieht er "trotz seines jungen Alters als kommenden Führungsspieler, weil er fußballerisch und charakterlich gesehen alles dafür mitbringt, um noch etwas mehr Verantwortung auf dem Platz zu übernehmen". Auch bei Evseev hat der Hansa-Coach ein "riesiges Entwicklungspotenzial" erkannt: "Er braucht einfach Vertrauen, um es zu aktivieren. Wir werden ihm dieses Vertrauen schenken."

Dotchev: "Wir wollen eine gute Rolle spielen"

Dotchev kündigte weitere Aktivitäten auf dem Transfermarkt an: "Wir wollten 80 Prozent bis zum Trainingsauftakt dabei haben. Es sind viele gute Neue schon da." Zugleich bat er um Geduld: "Wir haben zu Beginn vielleicht ein paar Abstimmungsprobleme - das ist normal. Der Prozess kann aber auch schnell ablaufen. Ich habe diese Situation schon vorher erlebt und bin guter Dinge." Dotchev hatte vor zwei Jahren in Aue aus einer knappen Handvoll verbliebener Spieler praktisch in einem Casting ein Team zusammengestellt, das sofort wieder in die Zweitklassigkeit zurückkehrte. Ganz so hoch greifen wollte der neue Coach in Sachen Saisonziel nicht: "Wir wollen unseren Fans attraktiven Fußball bieten und zu jeder Sekunde Moral zeigen. Wir wollen eine gute Rolle in der Dritten Liga spielen." Zudem müsse das Team "unbedingt wieder häufiger zuhause siegen. Das haben die Fans verdient. Das wollen wir schaffen."

Dieses Thema im Programm:

Nordmagazin | 19.06.2017 | 19:30 Uhr

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