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HSV heute gegen Aue: Der Sieger rückt an die Spitze

Stand: 21.10.2020 06:32 Uhr

Fußball-Zweitligist Hamburger SV hofft auf den optimalen Start mit vier Siegen aus den ersten vier Spielen. Mit einem Erfolg im Nachholspiel gegen Erzgebirge Aue wäre dieser Vereinsrekord geschafft.

Vor zwei Jahren waren es neun Punkte nach vier Spieltagen, in der vergangenen Saison zum gleichen Zeitpunkt einer mehr - gelingt dem HSV nun der optimale Auftakt mit zwölf Zählern aus den ersten vier Partien? Seit 46 Jahren haben die Hanseaten keine drei Ligaspiele mehr zum Start gewonnen - jetzt winkt sogar ein Vereinsrekord, wenn die Serie hält. Die Chance dazu, dieses Maximum zu erreichen und zugleich vom zweiten auf den ersten Tabellenplatz vorzurücken, bietet sich dem Team von Trainer Daniel Thioune heute (18.30 Uhr, im Livecenter bei NDR.de), wenn im Volksparkstadion das Nachholspiel gegen den Tabellendritten Erzgebirge Aue stattfindet. "Wir wissen das einzuordnen", sagte Thioune: "Es sind neun Punkte. Das wird nicht ausreichen, um zum einen die Liga zu halten und vielleicht noch größere Ziele und Träume zu realisieren."

Das Topspiel gegen Aue steht unter dem Motto: Der Sieger ist neuer Spitzenreiter. Nur dann, wenn sich die beiden Teams mit einem Remis voneinander trennen, bleibt Holstein Kiel (zehn Punkte) oben.

Aue-Spiel vor Mini-Kulisse

Wegen des Anstiegs des Sieben-Tage-Inzidenzwertes auf über 50 im Stadtgebiet kann der HSV nur 1.000 Zuschauer in seine Arena lassen. Die Anweisung des zuständigen Gesundheitsamtes Altona auf Grundlage der Corona-Vorschriften gab der Zweitligist am Montagabend bekannt. Vor der Überschreitung des kritischen Grenzwertes in der Hansestadt war noch die Zulassung von 4.500 Besuchern geplant.

HSV-Vize-Kapitän Leistner fehlt wegen Rot-Sperre

Die Startelf des HSV wird eine andere sein als jene, die sich am vergangenen Sonnabend mit einiger Mühe mit 1:0 bei der SpVgg Greuther Fürth durchgesetzt hat. Jeremy Dudziak fällt wegen einer ausgekugelten Schulter wohl aus, Toni Leistner wird definitiv fehlen. Der Vize-Kapitän sah wegen einer Notbremse die Rote Karte und wurde am Montag vom DFB-Sportgericht für zwei Partien gesperrt.  

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Thioune: "Keine einfache Zeit für Toni"

Der 30 Jahre alte Innenverteidiger hatte gerade erst seine Meisterschaftssperre von zwei Spielen wegen des Ausrasters gegen einen pöbelnden Zuschauer nach dem Pokalspiel in Dresden abgesessen. "Es ist keine einfache Zeit für Toni. Wir müssen als Mannschaft da sein, um ihn aufzufangen", sagte Thioune mitfühlend. Leistner hat sich seinen Humor offenbar bewahrt, wie ein Social-Media-Beitrag zeigte. "Hoffentlich ist das nicht mein normaler Spielrhythmus für die Saison", schrieb er.

Thioune fordert von seinen Profis einen besseren Takt im Spiel: "Wir wollen uns entgegen unserer Partie in Fürth in unserem Positionsspiel verbessern und die Passqualität erhöhen. Und wir wollen mehr Räume besetzen und mehr Bälle in die Tiefe spielen." Eine breite Aufstellung, klare Zuspiele und mehr Tempo im Spiel - damit soll es an die Tabellenspitze gehen.

Mögliche Aufstellung HSV

Ulreich - Gyamerah, Ambrosius, Jung, Heyer - Onana, Gjasula - Hunt - Narey, Terodde, Wintzheimer

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Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 21.10.2020 | 23:03 Uhr

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