Stand: 18.08.2018 17:29 Uhr

Ginczek köpft Wolfsburg eine Runde weiter

von Ingmar Deneke, NDR.de
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Daniel Ginczek erzielt sein erstes Tor für den VfL.

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg steht nach einem mühsamen Sieg in der zweiten Runde des DFB-Pokals: Der Titelgewinner von 2015 setzte sich am Sonnabend beim saarländischen Viertligisten SV Elversberg mit 1:0 (0:0) durch. Torschütze des Spiels war Wolfsburgs neuer Stürmer Daniel Ginczek, der in der zweiten Hälfte per Kopf zur Stelle war. Der VfL spielte über weite Strecken ideenlos, konnte am Ende aber immerhin einen erfolgreichen Einstieg in die neue Saison verzeichnen. "Wir wollten weiterkommen, das haben wir gemacht. Ich bin also sehr zufrieden", sagte VfL-Trainer Bruno Labbadia.

Wolfsburg ohne Ideen und Tore

Die Wolfsburger, angeführt von ihrem neuen Kapitän Josuha Guilavogui, taten sich schwer mit den tief stehenden Saarländern, die erstmals nach drei Jahren wieder in der ersten Pokalrunde dabei waren. In der Anfangs-Viertelstunde konnten die "Wölfe" keinen nennenswerten Abschluss vorweisen. Elversberg dagegen kam nach einem kurz ausgeführten Freistoß zu einer Möglichkeit, doch Sinan Tekerci schoss knapp am linken Pfosten vorbei (12.). Da musste deutlich mehr kommen von dem behäbig agierenden Bundesligisten. Kam aber nicht, die Partie plätscherte bis zum Halbzeitpfiff ohne Höhepunkte dahin. Einzig Ginczek hätte in seinem ersten Pflichtspiel für den VfL für ein Ausrufezeichen sorgen können, doch sein Schuss aus aussichtsreicher Position war nur ein besserer Rückpass (43.).

Kopf sei Dank - Ginczek trifft

1.Spieltag, 18.08.2018 15:30 Uhr

SV Elversberg

0

VfL Wolfsburg

1

Tore:

  • 0:1 Ginczek (76.)

SV Elversberg: F. Lehmann - Winter, Stang, Eglseder, Kohler - Lahn, Dürholtz (81. Meha) - Tekerci (82. Koffi), Feil, Dragon - Perstaller
VfL Wolfsburg: Casteels - William, Knoche, Brooks, Roussillon - Guilavogui - Gerhardt (66. Malli), Arnold - Steffen (46. Mehmedi), Brekalo (83. Blaszczykowski) - Ginczek
Zuschauer: 5321

Weitere Daten zum Spiel

Labbadia reagierte und brachte Admir Mehmedi für den verwarnten Renato Steffen ins Spiel. Der Stürmer kam auch nach kurzer Zeit direkt zum Abschluss, sein Aufsetzer war allerdings zu unplatziert (49.). Der VfL hatte nun mehr Tempo im Spiel und zeigte mehr Zug zum Tor. Josip Brekalo zog ab, scheiterte aber an SVE-Keeper Frank Lehmann (54.). Mitte des zweiten Durchgangs war plötzlich ein Bruch im VfL-Spiel. Elversberg wurde mutiger und spielte sich plötzlich Chancen heraus. Wolfsburg wackelte und reagierte rechtzeitig - mit einem Tor. Ginczek köpfte die "Wölfe" 1:0 in Führung, nachdem Brekalo scharf in den Strafraum geflankt hatte (76.). Anschließend konnte Wolfsburg die Elversberger Angriffsversuche neutralisieren und feierte den ersten Pflichtspiel-Erfolg der neuen Saison.

Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 19.08.2018 | 22:45 Uhr

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