Stand: 14.02.2018 20:53 Uhr

Osnabrück feiert Punktgewinn gegen den KSC

von Johannes Freytag, NDR.de
Osnabrücks Abwehr um Adam Susac (r.) ließ gegen die Badener kein Gegentor zu.

Die Fußballer des VfL Osnabrück haben einen weiteren Punkt für den Klassenerhalt in der Dritten Liga gesammelt. Die Niedersachsen spielten in der Nachholpartie gegen den Tabellenfünften und Aufstiegskandidaten Karlsruher SC am Mittwochabend 0:0 und bleiben damit unter Trainer Daniel Thioune im eigenen Stadion ungeschlagen (vier Siege, zwei Remis). Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz ist auf sieben Zähler angewachsen. "Wir hätten gerne gewonnen, nehmen aber den Punkt mit und bereiten uns nun intensiv auf das Spiel am Sonntag gegen Lotte vor", bilanzierte Trainer Thioune.

Osnabrück dominiert den ersten Durchgang

20.Spieltag, 14.02.2018 19:00 Uhr

  • VfL Osnabrück
  • 0:0


  • Karlsruher SC

Tore: -:-
VfL Osnabrück: Gersbeck - K. Engel (76. Sama), Appiah, Susac, Wachs - Krasniqi (63. Arslan), Groß, Danneberg (84. Alvarez) - Iyoha, Heider, Renneke
Karlsruher SC: Uphoff - Bader, Gordon, Pisot, Föhrenbach - Marcel Mehlem, Wanitzek - Muslija, Thiede - Schleusener (89. Pourie), A. Fink (82. Stroh-Engel)
Zuschauer: 8137

Weitere Daten zum Spiel

Nach dem furiosen 6:1 gegen Chemnitz richtete der VfL-Coach sein Team defensiver aus und bot vier neue Spieler auf. Marcel Appiah und Konstantin Engel rückten in die Dreierkette (die variabel zur Fünferkette wurde), im Mittelfeld durfte Kamer Krasniqi ran, zweite Sturmspitze neben Marc Haider war Emmanuel Iyoha. Auf dem Platz aber agierte der VfL keinesfalls defensiv, sondern attackierte den Gegner früh und war spielbestimmend. Heider hatte nach einem Missverständnis in der KSC-Abwehr aus spitzem Winkel die erste Torchance der Partie: Ausgerechnet der Ex-Osnabrücker David Pisot verhinderte aber auf der Torlinie den Führungstreffer der Gastgeber (6.). Auch in der 34. Minute scheiterte Heider mit seinem Abschluss, der Stürmer traf nur das Außennetz. Karlsruhe hingegen kam kaum gefährlich vor das VfL-Gehäuse. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde es aus Osnabrücker Sicht brenzlig: Erst schoss Marcel Mehlem vorbei (42.), dann klärte Marc Wachs einen Kopfball von Anton Fink auf der Linie (43.), und schließlich parierte Marius Gersbeck gegen Florent Muslija (44.).

KSC nur selten gefährlich

Auch im zweiten Durchgang war die Thioune-Elf präsenter, die VfL-Fans mussten jedoch bis zur 63. Minute auf die erste Torchance warten: Iyoha zielte von der Strafraumlinie nur wenige Zentimeter am KSC-Gehäuse vorbei. Wie schon in der ersten Spielhälfte war von den Gästen lange nichts zu sehen, dann aber war Karlsruhe urplötzlich da und extrem gefährlich: Jonas Föhrenbach brachte den Ball aus kürzester Distanz nicht im Netz unter (71.), den Schuss von Muslija wehrte Gersbeck gerade noch zur Ecke ab (74.). Tim Danneberg hatte noch eine gute Gelegenheit, kam im Fünfmeterraum aber einen Schritt zu spät (78.). Eine Schrecksekunde musste der VfL noch kurz vor dem Ende überstehen, als sich Gersbeck bei einer Hereingabe verschätzte (89.).

Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 14.02.2018 | 22:40 Uhr

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