Stand: 24.03.2019 15:51 Uhr

Eintracht Braunschweig klettert weiter

von Johannes Freytag, NDR.de
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Jubel bei den Eintracht-Profis: Das "Wunder" Klassenerhalt nimmt weiter Konturen an.

Drittligist Eintracht Braunschweig arbeitet weiter am Fußball-"Wunder" Klassenerhalt. Die Niedersachsen gewannen am Sonntag bei den Sportfreunden Lotte mit 1:0 (0:0), ließen in der Tabelle ein weiteres Team hinter sich und verbesserten sich auf Rang 15. Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt weiterhin einen Zähler. Marc Pfitzner erzielte per Foulelfmeter das Tor des Tages für die "Löwen", die zum siebten Mal in Folge ohne Niederlage blieben und in der Zeit zum vierten Mal zu Null spielten. "Das zeichnet uns aus. Wir bekommen immer mehr Stabilität. Unsere Prämisse ist es, hinten die Null zu halten. So gewinnt man Spiele", sagte Eintrachts Routinier Bernd Nehrig dem NDR Hörfunk. Ärgerlich aus BTSV-Sicht: Neben Rotsünder Steffen Nkansah fehlt auch Pfitzner am kommenden Sonnabend im Heimspiel gegen 1860 München. Der Torschütze sah in Lotte seine fünfte Gelbe Karte.

Eintracht nur anfangs schwungvoll

30.Spieltag, 24.03.2019 14:00 Uhr

Sportfr.Lotte

0

Braunschweig

1

Tore:

  • 0:1 Pfitzner (50., Foulelfmeter)

Sportfr.Lotte: Kroll - Langlitz, L. Dietz (68. Wendel), Straith, Härtel - Chato, M. Schulze - J. Lindner (78. Oesterhelweg), Karweina, Jovic (68. Drinkuth) - Wegkamp
Braunschweig: Fejzic - B. Kessel, R. Becker, Nkansah, Kijewski - Nehrig, Pfitzner (69. Menz) - Bär (75. Otto), Fürstner, Janzer (81. Feigenspan) - P. Hofmann
Zuschauer: 3776

Weitere Daten zum Spiel

Schubert vertraute der gleichen Startelf, die auch im Nordduell mit dem SV Meppen (3:0) begonnen hatte. Und die "Löwen" legten wie vor einer Woche sofort den Vorwärtsgang ein. Robin Becker mit einem Kopfball an die Latte (4.) und Niko Kijewski, dessen Schuss von Lottes Torwart Steve Kroll gehalten wurde (5.) hatten erste gute Gelegenheiten, die Niedersachsen in Führung zu bringen. Auch Manuel Janzer traf nach einem Konter der Eintracht nicht ins Tor, sondern schoss knapp vorbei (17.). Erst mit zunehmender Spieldauer bekam Lotte die Braunschweiger besser in Griff, der Offensivschwung der Gäste ließ nach. Weil aber auch die Eintracht-Defensive sicher stand, waren Strafraumszenen in der Folge Mangelware. Erst kurz vor der Pause durfte sich Lottes Keeper Kroll noch einmal auszeichnen, als er einen Distanzschuss von Kijewski abwehrte (45.). Sein Gegenüber im Braunschweiger Tor, Jasmin Fejzic, hingegen wurde kein einziges Mal ernsthaft geprüft.

Pfitzner trifft vom Punkt

Keine fünf Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, als die Eintracht einen Foulelfmeter zugesprochen bekam - Janzer war im Strafraum gelegt worden. Ein Fall für Pfitzner, der zum vierten Mal in dieser Saison vom Punkt antrat und zum vierten Mal verwandelte (51.). Es lief also bestens für die Niedersachsen, die sich dann aber das Leben schwer zu machen schienen: Steffen Nkansah konnte den davoneilenden Jaroslaw Lindner kurz vor dem Strafraum nur mit einer Notbremse stoppen und sah dafür zu Recht die Rote Karte (62.). Die Unterzahl musste die Schubert-Elf allerdings nur wenige Minuten ertragen, denn auch Lottes Paterson Chato wurde für ein Foul vorzeitig zum Duschen geschickt (70.). So brachte die Eintracht den Vorsprung souverän über die Runden - erst in der 90. Minute hatte Alexander Langlitz die erste Torchance für die Gastgeber, köpfte aber weit über das Tor.

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Dieses Thema im Programm:

Sportreport | 24.03.2019 | 18:05 Uhr

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