Stand: 18.12.2018 22:24 Uhr

Wolfsburger Feiertage gehen weiter

von Thomas Luerweg, NDR.de
Wout Weghorst (M.) vom VfL Wolfsburg bejubelt seinen Treffer zum 2:0.

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg bleibt auch in der Woche vor Weihnachten in der Erfolgsspur: Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia legte beim 2:0 (2:0) gegen den VfB Stuttgart ihren Fans einen weiteren hochverdienten Sieg unter den Christbaum. Allerdings wollten offiziell nur 21.780 Zuschauer den nächsten starken Auftritt der "Wölfe" sehen. Der VfL agierte selbstbewusster als die Kellerkinder aus Schwaben und stellte schon vor der Pause die Weichen auf Sieg. Bei den Niedersachsen schlagen jetzt 13 Punkte aus den jüngsten fünf Spielen zu Buche. Labbadia zeigte sich bei NDR 2 sehr zufrieden mit seinem Team: "Wir wollten uns mit einem Heimsieg verabschieden. Das ist uns gut gelungen. Heute Abend dürfen wir das genießen. Die Mannschaft hat sich das einfach durch sehr gute Arbeit verdient."

Guilavogui per Kopf zum 1:0

16.Spieltag, 18.12.2018 20:30 Uhr

VfL Wolfsburg

2

VfB Stuttgart

0

Tore:

  • 1:0 Guilavogui (24.)
  • 2:0 Weghorst (44.)

VfL Wolfsburg: Casteels - William, Knoche, Brooks, Roussillon (72. Uduokhai) - Guilavogui - Gerhardt, Arnold (79. Rexhbecaj) - Mehmedi (84. Steffen) - Ginczek, Weghorst
VfB Stuttgart: Zieler - Aidonis (80. Dajaku), Baumgartl, M. O. Kempf, Insua - Gentner, Ascacibar, Gonzalez - Akolo (54. Didavi) - Mar. Gomez, Donis (46. Thommy)
Zuschauer: 21780

Weitere Daten zum Spiel

Labbadia änderte nach dem 2:0-Erfolg in Nürnberg seine Startelf nur auf zwei Positionen: Admir Mehmedi ersetzte im zentralen Mittelfeld Yunus Malli, der wiedergenesene Jerome Roussillon kam anstelle von Felix Uduokhai erneut als Linksverteidiger zum Einsatz. Der Franzose war auch an der ersten großen Gelegenheit der "Wölfe" beteiligt: Er legte von der linken Seite für Maximilian Arnold auf, der im Strafraum direkt abzog - VfB-Keeper Ron-Robert Zieler riss gerade noch eine Hand hoch und lenkte den Ball übers Tor (10.). Arnold eröffnete dann auch mit einem Fernschuss eine kleine Drangphase des VfL (18.), doch Zieler war wieder zur Stelle. Eine Minute später rutschte Wout Weghorst an einer Mehmedi-Hereingabe vorbei, doch die nächste Chance führte zum Erfolg: Eine Freistoß-Flanke von Arnold verwertete der völlig frei stehende Josuha Guilavogui souverän per Kopf zum 1:0 (24.) - die VfB-Zuordnung stimmte in der Szene überhaupt nicht.

Weghorst nimmt VfB-Geschenk an

Die Gäste suchten bei ihren eher zaghaften Offensivbemühungen vorn meist den früheren Wolfsburger Mario Gomez, doch die Zuspiele waren zu unpräzise. Der VfL verlegte sich auf Konter, spielte diese meist schlecht aus (29., 40.). Kurz vor der Pause erhöhten die Niedersachsen aber doch: Eigentlich hatten die Schwaben einen erneut schlampig ausgespielten Angriff bereits unterbunden, doch der Sechser Santiago Ascacibar legte unfreiwillig für Weghorst auf. Der Niederländer umkurvte Antonis Aidonis und schob locker ein - 2:0 (44.). Die VfB-Fans reklamierten Abseits - zu Unrecht. Die Führung zur Pause ging vollkommen in Ordnung.

Stuttgart fehlen die Mittel

Nach dem Wechsel versuchte der VfB, seine Offensive mit den Einwechslungen von Erik Thommy (46.) und dem Ex-Wolfsburger Daniel Didavi (54.) zu stärken - an den Kräfteverhältnissen änderte das aber nichts. Weghorst hatte in der zunehmend ruppigeren Partie das 3:0 auf dem Fuß, als er am Fünfmeterraum eine Flanke von rechts aufs Tor brachte (57). Wieder reagierte Zieler glänzend. Yannick Gerhardt semmelte aus 14 Metern weit drüber (74.). Stuttgart mühte sich, blieb aber harmlos in der Vorwärtsbewegung, bis auf einen Kopfball von Christian Gentner (87). Der eingewechselte Elvis Rexhbeçaj versuchte es mit einem Fernschuss (80.) - vergeblich. Auch Weghorst (86.) und Daniel Ginczek (88.) gelang das 3:0 nicht mehr. Am Ende stand dennoch ein ungefährdeter Erfolg der Hausherren, die am Sonntag beim FC Augsburg antreten.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Bundesligashow | 18.12.2018 | 20:00 Uhr

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