Stand: 02.11.2018 12:03 Uhr

Maronen: Harte Schale, köstlicher Kern

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Gesunder Winter-Snack: frisch geröstete, heiße Maronen.

Frisch geröstet und aus der Tüte genascht, sind sie ein Klassiker auf Weihnachtsmärkten. Auch als Beilage machen Maronen aus jedem Braten ein edles Festtagsgericht. Im Herbst haben die leckeren Nussfrüchte Saison.

Zu unterscheiden sind Maronen, Esskastanien und Dauermaronen. Maronen sind meist größer als Esskastanien und schmecken intensiver. Dauermaronen sind meist erst Ende November reif und werden, anders als Maronen und Esskastanien, nicht vom Boden aufgesammelt, sondern vom Baum gepflückt. Sie halten sich deutlich länger als Maronen. Mit der ungenießbaren Rosskastanie sind alle drei nicht direkt verwandt.

Frische Maronen zubereiten

Vor der Weiterverarbeitung müssen Maronen immer erst von ihrer harten Schale befreit werden. Dazu am besten die Oberseite kreuzförmig einritzen und im Backofen bei rund 180 Grad etwa 15-20 Minuten rösten. Danach lassen sich die Schale und auch die pelzige Samenhaut leicht abschälen. Alternativ kann man die Nussfrüchte auch etwa 20 Minuten kochen und dann pellen. Beim Rösten bleibt allerdings das süßliche Aroma am besten erhalten. Gegarte Maronen lassen sich vielseitig weiterverarbeiten, etwa zu Püree, Suppe oder auch zu einer Dessert-Creme. Geröstete Maronen schmecken auch lecker pur als Snack.

Beim Einkauf auf Frische achten

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Für eine Maronensuppe kann man die Maronen entweder vorkochen oder rösten.

Im Herbst sind auf Wochenmärkten und teilweise auch in Supermärkten frische Maronen im Angebot. Die Schale sollte schön glänzen. Matte und sehr leichte Maronen sind möglicherweise schon älter und bereits etwas eingetrocknet. Die Nussfrüchte sollten keine Löcher aufweisen, diese deuten auf einen Wurmbefall hin. Wer sich nicht sicher ist, kann die Maronen in warmes Wasser legen. Sind die Maronen frisch, sinken sie nach unten.

Vorgegart und geschält sind Maronen auch außerhalb der Saison in Dosen oder auch vakuumiert erhältlich.

Maronen lagern

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Frische Maronen sollten zügig verbraucht werden. Sie sind nur begrenzt haltbar.

Maronen halten sich ungekühlt etwa eine und im Kühlschrank bis zu vier Wochen. Bereits gegarte Maronen sind gekühlt nur weniger Tage haltbar. Dauermaronen können dagegen an einem kühlen, trockenen Ort bis zu drei Monate lagern.

Übrigens sind Maronen nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund: Sie enthalten nur wenig Fett, dafür viele Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Da sie reich an Kohlehydraten sind, sind sie zudem sehr sättigend.

Apfel-Schichtdessert mit Maronen-Krokant © NDR

Apfel-Schichtdessert mit Maronen-Krokant

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Rezept

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