Stand: 05.01.2018 13:18 Uhr  | Archiv

Graupen - die vielfältigen Gerstenkörner

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In speziellen Mühlen werden die Gerstenkörner zu Graupen weiterverarbeitet.

Anfang des 20. Jahrhunderts war sie noch Inbegriff des Arme-Leute-Essens: die Graupensuppe. Denn Graupen, die aus dem anspruchslosen Getreide Gerste hergestellt werden, waren billig und zugleich gut sättigend. Mittlerweile feiern die vielseitigen und schmackhaften kleinen Körner ihr Comeback in der Küche.

Leicht verdaulich und fettarm

Graupen werden aus Gerste, manchmal auch aus Weizen hergestellt. Die Körner werden in einer speziellen Mühle geschält, geschliffen und poliert. Durch das Schälen sind Graupen besonders gut bekömmlich und leicht verdaulich. Allerdings verlieren sie mit der Schale auch viele wertvolle Nährstoffe, sind aber reich an Kohlenhydraten und fettarm.

Im Handel erhältlich sind sowohl Graupen aus ganzen Körnern, die als Koch- oder Rollgerste bezeichnet werden, als auch Graupen aus geschnittenen, zerkleinerten Körnern. Bei ihnen handelt es sich um sogenannte Perlgraupen oder Perlgerste.

Ideal für Suppen, Salate und Süßspeisen

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Im Salat mit Garnelen werden Graupen zum edlen Gericht.

In der Küche lassen sich Graupen sehr vielseitig einsetzen. Außer als Zutat für klassische Eintöpfe und herzhafte Suppen lassen sie sich hervorragend zu Risotto verarbeiten oder ersetzen Reis als Beilage. Auch als Salat, gemischt mit Meeresfrüchten, Gemüse, Schafskäse und Kräutern, schmecken sie gut. Für die Zubereitung von Süßspeisen sind Graupen ebenfalls gut geeignet, etwa in Milch mit etwas Zucker gekocht und mit Fruchtkompott serviert.

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Dieses Thema im Programm:

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