Ausgerollter Teig mit einem Ausstecher in Tannenbaum-Form und zwei bereits ausgestochenen Teigstücken in Stern- und Herzform. © Fotolia/Robert Kneschke

Mit diesen Küchenhelfern gelingen die Weihnachtsplätzchen

Stand: 02.12.2020 17:49 Uhr

Bald ist es wieder so weit: In der Küche duftet es köstlich nach Weihnachtsplätzchen. Damit sie schmecken und gut aussehen, sind neben den richtigen Zutaten auch einige Küchengeräte hilfreich.

Zur Basisausstattung gehört eine Rührschüssel für den Teig. Sie sollte stabil stehen - ein feuchtes Küchentuch hilft gegen Rutschen -, und weder zu groß noch zu klein sein für die jeweilige Teigmenge. Viele Schüsseln haben auch einen Gummiring am Boden, der für gute Standfestigkeit sorgt. Als Material hat sich Kunststoff bewährt. Zum Schlagen von Eischnee eignen sich schlanke, hohe Becher am besten.

Küchenmaschinen als Helfer beim Rühren und Kneten

Eine Küchenmaschine rührt Teig. © NDR Foto: Claudia Timmann
Eine Küchenmaschine übernimmt das anstrengende Kneten und Rühren. Ideal für alle, die viel backen.

Wer regelmäßig backt, kann in eine Küchenmaschine investieren. Die Rührschüssel besteht häufig aus Metall, ist integriert und muss nicht festgehalten werden. Die Maschine übernimmt auch das Rühren oder Kneten des Teigs, besonders bei schweren Teigen eine kraftraubende Arbeit. Doch auch ein kräftiges Handrührgerät mit Quirlen und Knethaken leistet gute Dienste.

Präzision gefragt: Messbecher oder Waage?

Das beste Backrezept kann nicht funktionieren, wenn die Menge der Zutaten nicht stimmt. Eine präzise (digitale) Küchenwaage hilft, alles aufs Gramm genau abzuwiegen. Auf Messbecher sollte man sich nicht verlassen. Sie bieten nur eine grobe Orientierung und versagen besonders bei geringen Mengen und festen Stoffen wie Mehl und Zucker. Wer seinen Messbecher überprüfen möchte, kann ihn mit der Waage testen: 1 Liter Wasser wiegt 1 Kilogramm. Teure Küchenmaschinen haben eine integrierte Waage.

Teigschaber für die Reste

Gerade in Plätzchen stecken meist viele gute Zutaten. Schade also, wenn Teig in der Schüssel kleben bleibt. Ein Teigschaber aus weichem Kunststoff hilft, auch den letzten Rest aus der runden Schüssel zu bekommen. Er ist auch gut geeignet zum vorsichtigen Unterheben, etwa von Eischnee.

Die perfekte Rolle

Theresa Baumgärtner rollt mit einer Teigrolle Mürbeteig auf einem Holzbrett aus. © NDR Foto: Claudia Timmann
Mit einer Rolle lässt sich der Teig schnell auf eine gleichmäßige Dicke bringen.

Ist der Teig fertig, wird er ausgerollt. Das klappt auf einer bemehlten Arbeitsfläche oder auf speziellen Silikon-Matten. Sie versprechen, dass der Teig nicht kleben bleibt. Um ihn gleichmäßig dünn auszurollen, ist eine Teigrolle oder ein Nudelholz sehr hilfreich. Auch sie gibt es mit Silikon-Beschichtung oder traditionell aus Holz. Zur Not tut es auch eine Flasche oder ein großes Glas.

Ausstecher: Die Form macht's

Bei der Form der Plätzchen ist Fantasie erlaubt. Geradlinige Stücke, auch Dreiecke oder Rauten, lassen sich mit einem Messer oder Pizzaroller zuschneiden. Mit einem Lineal oder einem großen Küchenbrett werden die Linien exakt. Schöner sind interessante Ausstech-Formen vom klassischen Stern über den Tannenbaum bis zu aktuellen Comic-Figuren. Ausstecher aus Metall sind haltbarer als Produkte aus Kunststoff, die leicht brechen können.

Ein einfaches Trinkglas sorgt für Kreise, Halbmonde und viele andere Formen mit Rundungen. Bei weiteren Details helfen Gabeln, Kronkorken oder Löffel - letztlich alles, was ein Muster hinterlässt.

Auf Backpapier in den Ofen

Wer sicher gehen will, dass die Plätzchen nach dem Backen nicht am Blech hängen bleiben, greift zu Backpapier oder einer Backmatte. Auch das Papier lässt sich mehrfach verwenden und das Blech muss nicht gefettet werden.

Pinsel und Spritzbeutel für die schöne Optik

Sind die Plätzchen abgekühlt, geht es ans Verzieren. Um Zuckerguss oder flüssige Kuvertüre gleichmäßig aufzutragen, sind Pinsel hilfreich. Am klassischen Backpinsel mit Borsten bleibt viel Material hängen, besser funktioniert es mit einem Silikon-Pinsel.

Feine Linien entstehen, wenn etwa flüssige Schokolade im dünnen Strahl von einem Löffel fließt. Ein Spritzbeutel - am besten mit Tüllen aus Metall - sorgt für gleichmäßige Tupfen, Stränge und Krönchen.

Ab in die Dose

Wenn das Gebäck restlos ausgekühlt und die Verzierung getrocknet ist, eignen sich gut verschließende Kunststoff- oder Blechdosen zum Aufbewahren. Dabei knusprige und weiche Plätzchen in getrennte Dosen legen - sonst werden die Knusprigen bald weich und die Weichen hart. Möglichst für jede Sorte eine eigene Dose verwenden, damit sich die Aromen nicht mischen.

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