Der Meister des hintersinnigen Humors

Herbert Feuerstein ist Entertainer, Schauspieler, Buchautor und Grimme-Preisträger. Als Moderator zeichnet er sich durch hintersinnigen Humor und gepflegte Zoten aus. Kaum zu glauben, dass er inzwischen 75 Jahre alt ist. Geboren wurde Herbert Feuerstein 1937 in Zell am See in Österreich und wuchs in Salzburg auf, wo er nach dem Abitur am Mozarteum Klavier, Cembalo und Komposition studierte. Nebenbei war er auch als Kritiker tätig. Ein durchaus humorvoller Verriss über ein Opernwerk des Hochschulpräsidenten zog einen Rausschmiss nach sich.

Journalist und Schauspieler

Der Moderator und Entertainer Herbert Feuerstein 2012 © Jörg Carstensen Foto: Jörg Carstensen
Wer kennt ihn nicht, den vielseitigen Satiriker, Entertainer und Moderator.

Herbert Feuerstein war 20 Jahre lang Chefredakteuer der Zeitschrift "MAD". Ende der 80er-Jahre stieg er ins Fernsehen ein mit der Ratesendung "Pssst..." und gemeinsam mit Harald Schmidt in "Schmidteinander". Als Stuntman "Spartakus" riskierte er in der "Wochenschau" sein Leben. Der gebürtige Österreicher schrieb Filmgeschichte, als er 1997 und 1998 jeweils 12 Stunden seine Livesendung "Feuersteins Nacht" moderierte.

Auch auf den Brettern, die die Welt bedeuten, bewegte sich Feuerstein. Mit dem Theaterstück "Liebe, Lügen, Lampenfieber" ging er deutschlandweit auf Tournee, spielte im "Weißen Rössl" und der "Fledermaus". Auch vor Kinofilmen machte er nicht halt und begeisterte das Publikum mit Filmen wie "Nicht mit Leo", "Manila", "Der Schuh des Manitu" und zuletzt in "Bis zum Horizont, dann links". Auch als Buchautor macht er mit humorvollen Reisebüchern von sich reden.

Back to the roots

NDR Pops Orchestra und NDR Chor in der Generalprobe zu den Konzerten "Oscar II" mit preisgekrönten Filmmusiken. (2.02.2011 in Hannover) © NDR Foto: Wolf-Rüdiger Leister
Herbert Feuerstein leitet mit Anekdoten und seinen persönlichen Sichtweisen als Filmfan von Höhepunkt zu Highlight oder umgekehrt - je nachdem.

Im Jahr 2000 kehrte Herbert Feuerstein zu seinen Wurzeln, der klassischen Musik, zurück. Die Programme wie "Opern ohne Sänger" oder "MozartMordNacht" zeigen, dass er auch in diesem Metier überaus erfolgreich ist . Eindeutig Kultstatus haben die von Herbert Feuerstein moderierten Filmmusik-Konzerte mit dem NDR Pops Orchestra unter Leitung von Frank Strobel.

 

Orchester und Chor