Midori © NDR Foto: Timothy Greenfield-Sanders

Manze und Midori: leidenschaftliche Brahms-Interpret*innen

Stand: 09.07.2021 12:00 Uhr

Prominentes Aufgebot bei den Sinfoniekonzerten im Rahmen des Brahms-Festivals: Midori spielt Brahms‘ Violinkonzert, Manze dirigiert die Sinfonie Nr. 3 im Kuppelsaal Hannover.

Dass die NDR Radiophilharmonie beim Brahms-Festival auch das Violinkonzert D-Dur spielt, ist geradezu ein Muss. Immerhin wurde dieses Stück einst für Hannovers Geigen-Legende Joseph Joachim komponiert. Mit der japanischen Geigerin Midori tritt eine Musikerin von größter internationaler Strahlkraft in dessen Fußstapfen. Zudem wird sie als eine der bedeutendsten Brahms-Interpretinnen gefeiert. Ebenso ein besonderes Erlebnis: Brahms‘ Sinfonie Nr. 3 unter Leitung von Chefdirigent Andrew Manze.

5. Sinfoniekonzert A | Konzert im Rahmen des Brahms-Festivals
Do, 24.02.2022 | 20 Uhr
Hannover, Kuppelsaal (Theodor-Heuss-Platz 1-3)

Andrew Manze Dirigent
Midori Violine
NDR Radiophilharmonie

Johannes Brahms
Violinkonzert D-Dur op. 77
Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90

Carte blanche | 18.45 Uhr
Leibniz Saal (HCC, Theodor-Heuss-Platz 1-3)
Eine halbe Stunde exquisite Kammermusik. Lassen Sie sich überraschen!

Der Vorverkauf für diese Veranstaltung beginnt am 01.11.2021. Den Ticketlink finden Sie zu gegebener Zeit hier.

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Produkt einer Künstlerfreundschaft

Der Geiger Joseph Joachim inspirierte den Pianisten Johannes Brahms dazu, ein Violinkonzert zu komponieren. Die beiden hatten sich in jungen Jahren in Hannover kennengelernt und ihre Künstlerfreundschaft hielt ein Leben lang. Für das Konzert zog Brahms den ebenfalls komponierenden Joachim als Berater heran. Dieser setzte sich rückhaltlos für das 1879 in Leipzig uraufgeführte Stück ein - auch gegen die Kritik mancher Virtuosen, denen es nicht brillant genug klang.

Ein Werk mit vielen persönlichen Gedanken

Die Sinfonie Nr. 3, komponiert fünf Jahre nach dem Violinkonzert, wird zuweilen als Brahms‘ "Eroica" bezeichnet. Tatsächlich dominiert hier ein kämpferischer Ton und vor allem in den Ecksätzen ein unablässiges Schwanken zwischen Dur und Moll, hell und dunkel. Für Andrew Manze aber ist das Werk zugleich so persönlich gefärbt wie kaum ein anderes. Auf dem Gipfel seines Ruhms stehend blickt Brahms hier zurück, auf seine Freundschaft mit Robert Schumann. Auf Triumphe und Rückschläge. Und auf die Liebe, die ihm, dem knorrigen Hanseaten, natürlich auch nicht fremd war.

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