Feuerwerk um die Elbphilharmonie an Sylvester 2018 © picture alliance/Axel Heimken/dpa Foto: Axel Heimken

Silvester & Neujahr mit Alan Gilbert und Makoto Ozone

Stand: 26.11.2021 11:00 Uhr

Der japanische Jazzpianist Makoto Ozone gastiert beim NDR Elbphilharmonie Orchester unter Chefdirigent Alan Gilbert. Stefano Bollani musste absagen.

Ein musikalisches Feuerwerk zum Jahreswechsel: Die Silvester- und Neujahrskonzerte des NDR Elbphilharmonie Orchesters gehören seit Eröffnung der Elbphilharmonie zu den Höhepunkten der Saison. Für die Veranstaltungen 2021/22 war eigentlich die italienische Jazz- und Pop-Ikone Stefano Bollani als Solist eingeladen. Er musste sein Gastspiel leider aufgrund der internationalen Reisebeschränkungen absagen.

Für Bollani übernimmt ein in der weltweiten Jazz-Szene nicht weniger hochgeschätzter Künstler: der japanische Pianist Makoto Ozone, der u. a. mit Gary Burton und Chick Corea zusammenarbeitete und wie Bollani auch immer wieder im klassischen Konzertsaal zu erleben ist.

Konzerte in 2G-Regelung

Bitte beachten Sie: Alle Konzerte in der Elbphilharmonie ab dem 20. November finden nach der 2G-Regel statt. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Elbphilharmonie.

Auch im Livestream

Das Konzert am Silvesterabend wird live im Online-Stream und in der NDR EO App übertragen. Den Player zum Stream finden Sie rechtzeitig zum Konzertbeginn hier auf dieser Seite,

Do, 30.12.2021 | 20 Uhr
Fr, 31.12.2021 | 20 Uhr
Sa, 01.01.2022 | 18 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Makoto Ozone Klavier (für Stefano Bollani)
Alan Gilbert Dirigent
NDR Elbphilharmonie Orchester

ANTONÍN DVOŘÁK
Karneval -
Konzertouvertüre op. 92
JOHN ADAMS
The Chairman Dances -
Foxtrott für Orchester
GEORGE GERSHWIN
Rhapsody in Blue
SERGEJ RACHMANINOW
Sinfonische Tänze op. 45

In Kooperation mit HamburgMusik

Hinweis: Diese Konzerte werden nach der 2G-Regelung durchgeführt.

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Makoto Ozone, Gershwin und Dvořák

Makoto Ozone © Yow Kobayashi Foto: Yow Kobayashi
Der Jazzpianist Makoto Ozone arbeitete mit Größen wie Gary Burton und Chick Corea zusammen. Sein Markenzeichen ist seine stilistische Vielseitigkeit und Experimentierfreude.

Diese Offenheit für beide musikalische Welten teilt Ozone nicht nur mit Chefdirigent Alan Gilbert, sie steht auch ganz in der Tradition von George Gershwins großen Verbrüderungskompositionen: Dessen berühmte "Rhapsody in Blue" gab 1924 den Startschuss für den längst überfälligen Eintritt des Blues in die Klassik.

Und so steht sie auch im Zentrum der schwungvollen Jahreswechsel-Titelfolge, die Alan Gilbert mit Antonín Dvořáks überschäumender "Karneval"-Ouvertüre eröffnet und mit John Adams’ großem "Foxtrott für Orchester" namens "The Chairman Dances" fortsetzt.

Rachmaninow - Rückschau und Ausblick zum Jahrewechsel

Für das - gleichwohl tänzerisch beschwingte - Kontrastprogramm nach der Pause sorgen Sergej Rachmaninows "Sinfonische Tänze". Das 1940 auf Long Island bei New York komponierte letzte Werk des großen Russen ist, passend zum Jahreswechsel, Rückschau und Ausblick zugleich.

Mit zahlreichen Selbstzitaten und Abschiedsgesten erinnert sich Rachmaninow hier an seine glorreiche Karriere und sendet am Ende die klingende Botschaft, dass der Glaube an die Auferstehung über jede Hoffnungslosigkeit triumphiert.

Orchester und Vokalensemble