Dirigentin Nathalie Stutzmann © NDR EO/Brice Toul Foto: Brice Toul

Nathalie Stutzmann & Veronika Eberle

Stand: 08.06.2021 11:00 Uhr

Debüt einer singenden Dirigentin: Nathalie Stutzmann feiert ihren Einstand am Pult des NDR Elbphilharmonie Orchesters mit Werken von Dvořák und Ravel. Als Solistin kehrt Veronika Eberle zurück.

Bis 2008 kannte man Nathalie Stutzmann vor allem als Sängerin. In Opernrollen von Händel oder Gluck und Liedern von Poulenc oder Schubert sorgte sie mit ihrem einzigartigen Timbre auf den Bühnen der Welt für Begeisterung. Dann kam das Debüt als Dirigentin - und eine ebenso steile Karriere am Taktstock nahm ihren Lauf.

Do, 03.02.2022 | 20 Uhr
Fr, 04.02.2022 | 20 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Einführungsveranstaltungen jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn im Großen Saal

Nathalie Stutzmann Dirigentin
Veronika Eberle Violine
NDR Elbphilharmonie Orchester

ANTONÍN DVOŘÁK
• Drei Slawische Tänze
• Violinkonzert a-Moll op. 53
MAURICE RAVEL
• Valses nobles et sentimentales
• Bolero

Solange Corona-bedingte Einschränkungen gelten, gehen die Tickets für die Konzerte 2022 jeweils am ersten Dienstag des Vormonats in den Verkauf.

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Heute ist die charismatische Künstlerin Erste Gastdirigentin des Philadelphia Orchestra und Chefin des norwegischen Kristiansand Symphony Orchestra. Ihre Stimme ölt die energiegeladene Französin aber nach wie vor nicht nur bei ihren Ansagen am Pult der Konzertbühnen und Orchestergräben.

Ravel: Nobel und sentimental

Zu ihrem Dirigierdebüt beim NDR Elbphilharmonie Orchester bringt Stutzmann Werke eines der größten Komponisten ihres Heimatlandes mit: Neben Maurice Ravels Dauerbrenner "Boléro" erklingen seine wie immer raffiniert instrumentierten, von Schubert ebenso wie vom Wiener Walzer inspirierten "Valses nobles et sentimentales".

Die Geigerin Veronika Eberle im Porträt mit ihrem Instrument. © Askonas Holt
Veronika Eberle spielt Dvořáks Violinkonzert.
Antonín Dvořák: Slawisch-furioses Violinkonzert

Edel und gefühlvoll - das sind auch die richtigen Stichworte für die Musik von Ravels tschechischem Kollegen Antonín Dvořák. Mit seinen an heimische Folklore anklingenden "Slawischen Tänzen" gelang ihm 1878 der internationale Durchbruch. Und in die "slawische Periode" Dvořáks lässt sich auch das wenig später entstandene Violinkonzert einordnen, dessen Finale als volkstümlicher "Furiant" daherkommt. Als Solistin kehrt die gefeierte deutsche Geigerin Veronika Eberle zum NDR Elbphilharmonie Orchester zurück.

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Dirigentin Nathalie Stutzmann © NDR EO/Brice Toul Foto: Brice Toul

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