Live im Radio: Krzysztof Urbański & Augustin Hadelich

Stand: 19.03.2021 09:30 Uhr

Live auf NDR Kultur: Tschaikowskys Violinkonzert, gespielt von Augustin Hadelich, dazu die "Romeo und Julia"-Ouvertüre mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter der Leitung von Krzysztof Urbański.

Die Veranstaltungen können aufgrund der Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie leider nicht mit Publikum stattfinden. Dafür wird das Konzert am 19. März live im Radio auf NDR Kultur übertragen.

ABGESAGT Do, 18.03.2021 | 20 Uhr
Live im Radio Fr, 19.03.2021 | 20 Uhr
ABGESAGT So, 21.03.2021 | 18 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Krzysztof Urbański Dirigent
Augustin Hadelich Violine
NDR Elbphilharmonie Orchester

PETER TSCHAIKOWSKY
- Romeo und Julia - Fantasie-Ouvertüre
- Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35

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Peter Tschaikowsky war "ein Schöpfer der Melodie, und dies ist eine sehr seltene und kostbare Begabung." Das sagte kein Geringerer als Igor Strawinsky einmal über seinen großen Landsmann. Und Musikfans aus aller Welt würden ihm sicher zustimmen: Wer an Tschaikowsky denkt, denkt an leidenschaftliche, wunderschöne, unvergessliche Melodien! Wer könnte nicht etwa das große Thema aus dem Violinkonzert oder das auch in Film und Fernsehen präsente Liebesthema aus "Romeo und Julia" mitsummen?

Mit Augustin Hadelich

Violinist Augustin Hadelich im Porträt © Suxiao Yang
Augustin Hadelich ist seit der Saison 2019/2020 der erste Associate Artist des NDR Elbphilharmonie Orchesters.

Beide Werke stehen nun auf dem Programm des Radio-Livekonzerts des NDR Elbphilharmonie Orchesters unter der Leitung von Krzysztof Urbański. Solist in Tschaikowskys Geiger-Paradestück ist der aktuelle Associate Artist Augustin Hadelich. Er hat das Violinkonzert bereits auf einer gefeierten CD präsentiert und etliche Male rund um den Globus gespielt - einmal sogar, während sich im Publikum ein Paar verlobte. Vielleicht eine Idee für den heimischen Radio-Abend?

Romeo und Julia

Von der Liebe erzählt auch Tschaikowskys "Fantasie-Ouvertüre" nach Shakespeares "Romeo und Julia". Kein anderes Werk der Literaturgeschichte beschwört so eindringlich die Grenzen sprengende Macht des großen Gefühls wie diese Tragödie um das vom "bösen Stern" bedrohte Liebespaar aus zwei verfeindeten Familien. Und Tschaikowsky verstand es wie kein Zweiter, in seiner Musik Leidenschaft, Verrat, Kampf, Hass und Tod auszudrücken.

Für das NDR Elbphilharmonie Orchester spielt die "Romeo und Julia"-Ouvertüre in der Jubiläumssaison 2020/21 aber noch eine ganz andere Rolle: Die Noten dieses Werks lagen bereits am 20. Juni 1945, dem ersten Arbeits- und Aufnahmetag in der Geschichte des Orchesters, auf den Pulten. Es war der emotionale Start in eine Orchestergeschichte, die glücklicherweise einen sehr viel erfolgreicheren Verlauf als Shakespeares Tragödie um das Liebespaar nahm.

Orchester und Vokalensemble