Stand: 22.10.2020 08:00 Uhr

Alan Gilbert & Gautier Capuçon

Der Cellist Gautier Capuçon im Porträt. © Fabien Monthubert Foto: Fabien Monthubert
Star-Cellist Gautier Capuçon spielt Antonín Dvořáks Violoncellokonzert op. 104.

Er gilt als einer der weltweit führenden Vertreter seines Faches und sorgt kontinuierlich mit seinen Aufnahmen und Konzerten für Aufsehen: der französische Cellist Gautier Capuçon. Im Dezember kehrt er nach längerer Zeit zum NDR Elbphilharmonie Orchester zurück und interpretiert unter der Leitung von Chefdirigent Alan Gilbert - an Stelle des eigentlich geplanten Elgar-Stücks - das wahrscheinlich beliebteste Cellokonzert aller Zeiten.

Im Livestream

Das Konzert am 18. Dezember wird auch live im Online-Stream übertragen. Den Player finden Sie rechtzeitig zum Konzertbeginn hier auf dieser Seite sowie in der NDR EO App.

Do, 17.12.2020 | 18.30 Uhr
Fr, 18.12.2020 | 18.30 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Alan Gilbert Dirigent
Gautier Capuçon Violoncello
NDR Elbphilharmonie Orchester

ANTONÍN DVOŘÁK
Violoncellokonzert h-Moll op. 104
WOLFGANG AMADEUS MOZART
Divertimento D-Dur KV 136

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Antonín Dvořák: "Ein Cellokonzert wie dieses"

Porträt: Cellist Gautier Capuçon mit seinem Instrument © Gautier Capuçon Foto: Gregory Batardon
Der französische Cellist Gautier Capuçon spielt ein Instrument von Matteo Goffriler aus dem Jahre 1701.

Das h-Moll-Werk von Antonín Dvořák ist bis heute ein unübertroffener Klassiker des romantischen Repertoires, inspirierte zahlreiche nachfolgende Komponisten und ist für Cellisten nicht irgendein Cellokonzert, sondern schlichtweg DAS Cellokonzert. Seinen einprägsamen Melodien und gewaltigen sinfonischen Entladungen, seiner fesselnden Virtuosität und überwältigenden Emotionalität kann sich niemand entziehen. Selbst Johannes Brahms war auf seinen jüngeren Komponisten-Freund neidisch: "Warum habe ich nicht gewusst, dass man ein Cellokonzert wie dieses schreiben kann?", soll er nach einem Blick auf die Partitur Dvořáks ausgerufen haben.

Mozart: "Salzburger Sinfonie"

Zur Einstimmung auf die hochromantisch pathetischen Klänge des Tschechen dirigiert Alan Gilbert Mozarts genial "einfaches" D-Dur-Divertimento KV 136. Unter dem Namen "Salzburger Sinfonie" erreichte dieses ungemein spritzige, verblüffend perfekte Jugendwerk fast den Bekanntheitsgrad der "Kleinen Nachtmusik".

Orchester und Chor