Silvester und Neujahr in der Elbphilharmonie

Zum zweiten Mal begeht das NDR Elbphiharmonie Orchester den Jahreswechsel in seiner neuen Heimat: der Hamburger Elbphilharmonie.

"Die Fledermaus" ist DAS Stück für einen vergnügten musikalischen Silvester- oder Neujahrsabend. Nun kommen Strauß' "rauschende Töne" erstmals in den "blendenden Saal" der Elbphilharmonie: Das NDR Elbphilharmonie Orchester und Hamburg Musik gGmbH laden zu drei Konzerten zum Jahreswechsel. Am Dirigentenpult steht dabei jemand, der sich mit der Wiener Operette bestens auskennt: Manfred Honeck.

So, 30.12.2018 | 19.30 Uhr
Mo, 31.12.2018 | 19.30 Uhr
Di, 01.01.2019 | 19.30 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Manfred Honeck Dirigent
Bo Skovhus Gabriel von Eisenstein (Bariton)
Simona Šaturová Rosalinde (Sopran)
Michael Nagy Dr. Falke (Bariton)
Kresimir Spicer Dr. Blind (Tenor)
Katharina Konradi Adele (Sopran)
Theresa Dlouhy Ida (Sopran)
NDR Chor
NDR Elbphilharmonie Orchester

Michael Sturminger
Konzeption

JOHANN STRAUß (Sohn)
Die Fledermaus –
Operette in drei Akten (konzertante Aufführung)

In Kooperation mit HamburgMusik gGmbH

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Vergnüglicher Abend mit Folgen

"Bei rauschenden Tönen im blendenden Saal, mit holden Sirenen beim Göttermahl, da fliehen die Stunden in Lust und Scherz, da wirst du gesunden von allem Schmerz." Mit diesen Worten lockt der Notar Dr. Falke seinen Freund Gabriel von Eisenstein in Johann Strauß' Operette "Die Fledermaus" zu einer lustigen Party beim Prinzen Orlofsky. Der champagnerselige Abend wird einige überraschende Wendungen nehmen und für die beteiligten Personen peinliche Folgen haben …

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2017 wurde er mit dem Grammy Award ausgezeichnet: Dirigent Manfred Honeck.
Meister der "verantwortungslosen Heiterkeit"

Mit der "Fledermaus" debütierte der Österreicher Manfred Honeck einst an der Wiener Volksoper. Mittlerweile hat der ehemalige Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart und aktuelle Chefdirigent des Pittsburgh Symphony Orchestra das Stück dutzende Male an verschiedenen Häusern interpretiert. Nun spürt er also auch in Hamburg der "verantwortungslosen Heiterkeit" nach, die "ein Bild unserer realen Verkehrtheiten ahnen lässt" - so Karl Kraus über das Wesen der Wiener Operette. Na dann: Prosit Neujahr!