Dirigent Alan Gilbert im Porträt © NDR Foto: Peter Hundert

Livestream hier ab 18.06.2021 21:00 Uhr

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Alan Gilbert dirigiert Rimski-Korsakow, Copland & Ravel

Stand: 11.06.2021 11:00 Uhr

Der Chef des NDR Elbphilharmonie Orchesters als "Lord of the Dance": Alan Gilbert hat temperamentvolle (spanische) Tanzrhythmen von Rimski-Korsakow, Copland und Ravel auf das Programm gesetzt.

Zum Abschluss der Saison 2020/21 hätte er als Special Guest nach Hamburg, auf das Podium der Elbphilharmonie kommen sollen: der amerikanische Jazz-Star Chick Corea. Im Februar dieses Jahres ist der legendäre Pianist und Komponist im Alter von 79 Jahren gestorben. Die Konzerte mit geändertem Programm widmen die Musiker des NDR Elbphilharmonie Orchester und Chefdirigent Alan Gilbert nun seinem Andenken.

Bitte beachten Sie die tagesaktuellen Informationen zum Konzertbesuch in Corona-Zeiten auf den Seiten unseres Vertriebspartners, der Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft mbH.

Do, 17.06.2021 | 18.30 Uhr
Do, 17.06.2021 | 21 Uhr
Fr, 18.06.2021 | 18.30 Uhr
Fr, 18.06.2021 | 21 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Alan Gilbert Dirigent
NDR Elbphilharmonie Orchester

NIKOLAJ RIMSKI-KORSAKOW
Capriccio espagnol op. 34
AARON COPLAND
Appalachian Spring (Suite)
MAURICE RAVEL
Boléro

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In memoriam Chick Corea

Coreas Top-Hit "Spain" liefert dabei das Stichwort für das musikalische Thema des Abends: Die Spanien-Begeisterung des Franzosen Maurice Ravel schlug sich in zahlreichen Werken nieder, darunter sein nicht minder hitverdächtiger "Boléro", der den krönenden Abschluss des Programms markiert. 1928 ursprünglich als Ballett aufgeführt, begleitete er dort den Tanz einer Frau vor 20 Männern im Milieu eines spanischen Cafés. Für seine Musik beschränkte sich Ravel auf verblüffend wenige Elemente, darunter der über 15 Minuten lang vom Trommler durchgehaltene Boléro-Rhythmus.

Von Ravel über Rimski-Korsakow zu Aaron Copland

Temperamentvolle Tanz-Charaktere, reichlich Kastagnetten-Geklapper und sogar eine orchestrale Gitarren-Imitation gibt es zum Auftakt schon im "Capriccio espagnol" des von Ravel für seine bunte Orchestrierungskunst bewunderten Russen Nikolaj Rimski-Korsakow zu hören. Vom Flamenco zum Square Dance führt dagegen Aaron Coplands Ballettmusik "Appalachian Spring", und auch der Amerikaner landete damit einen Klassiker: die Variationen über das Lied "Simple Gifts", besser bekannt unter dem Namen "Lord of the Dance".

Orchester und Chor