Konzertszene: Pianist Yefim Bronfman am Flügel © Frank Stewart

Saisonabschlusskonzerte: Alan Gilbert & Yefim Bronfman

Stand: 08.06.2021 11:00 Uhr

Zum Saison-Ende fährt das NDR Elbphilharmonie Orchester einiges auf: Strauss' monumentale "Alpensinfonie" unter Alan Gilbert und Bartóks virtuoses Klavierkonzert Nr. 2 mit Star-Pianist Yefim Bronfman.

Eine Tagestour in die Alpen gefällig? Richard Strauss nimmt Sie mit, zwar nur im Geiste, dafür aber ungeheuer realistisch - Kuhglockengeläut, Wind(maschine) und Donner(blech) inklusive.

Fr, 24.06.2022 | 20 Uhr
Sa, 25.06.2022 | 20 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Alan Gilbert Dirigent
Yefim Bronfman Klavier
NDR Elbphilharmonie Orchester

BÉLA BARTÓK
Klavierkonzert Nr. 2 G-Dur
RICHARD STRAUSS
Eine Alpensinfonie op. 64

Solange Corona-bedingte Einschränkungen gelten, gehen die Tickets für die Konzerte 2022 jeweils am ersten Dienstag des Vormonats in den Verkauf.

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Strauss: Natur und Mensch

Kolorierte Porträtaufnahme von Richard Strauss (1888) © akg-images
Richard Strauss (1864-1949)

Für Chefdirigent Alan Gilbert ist das riesenhafte Orchesterwerk, mit dem der bayerische Komponist den buchstäblichen Gipfel seiner sinfonischen Tondichtungen erklomm, aber nicht nur ein Beispiel für Strauss' überragende Instrumentierungskunst, sondern auch ein Aufruf, sich in Zeiten des Klimawandels der hier so eindrücklich geschilderten Schönheit von Natur und Landschaft bewusst zu machen.

Denn - so drückte es der Musikwissenschaftler Walter Werbeck einmal aus die "Alpensinfonie" nimmt neben aller Illustrationskunst "zugleich die Gefühle des die Herrlichkeiten der Natur bestaunenden, leidenschaftlich erregten, vor Schmerz oder Freude überwältigten oder auch beklommenen Menschen in sich auf."

Yefim Bronfman spielt Bartóks Klavierkonzert Nr. 2

Vor der Pause kehrt die lebende Pianisten-Legende Yefim Bronfman zum NDR Elbphilharmonie Orchester zurück, um sich einem der schwierigsten Werke der Klavierliteratur überhaupt zu widmen: Béla Bartóks 1933 uraufgeführtem zweiten Klavierkonzert, das mit seiner neoklassischen Grundhaltung, seiner fesselnden Rhythmik und der "Gefälligkeit in seinem thematischen Material" (Bartók) zugleich die unterschiedlichsten Geschmäcker trifft.

Orchester und Chor