Die Komponistin Rebecca Saunders

Nur wenige Komponisten der Gegenwart besitzen eine so ausgeprägte Klangfantasie wie die 1967 in Großbritannien geborene Rebecca Saunders. Studiert hat sie unter anderem bei Wolfgang Rihm, und souverän verfügt sie heute über alle Möglichkeiten des zeitgenössischen Klangrepertoires.

Bekannt wurde sie durch feingewobene Klangtexturen, die wie wie von innen zu leuchten scheinen. NDR das neue werk widmet der in Berlin lebenden Komponistin am Freitag, 17. November, ein großes Porträtkonzert, das neben ihren neuesten Orchesterwerken auch eine Auswahl ihrer Kammermusik präsentiert.

Im Mittelpunkt steht die Uraufführung ihres neuesten Werks, des Orchesterstücks "traces", das Saunders im Auftrag des NDR geschrieben hat. Zu hören ist daneben auch ihr bislang umfangreichstes Stück, das stark von der Ästhetik Samuel Becketts beeinflusste "miniata" für Chor und Orchester. Stefan Asbury leitet das Konzert mit dem NDR Sinfonieorchester und dem NDR Chor. Der britische Dirigent gastierte in den vergangenen Jahren schon häufiger bei NDR das neue werk.

Das Programm:

18.30 Uhr: Vorkonzert
Mitglieder des NDR Sinfonieorchesters
Rebecca Saunders
Blue and Gray für zwei Kontrabässe
Duo für Violine und Klavier
Quartet für Klarinette, Akkordeon, Klavier und Kontrabass
Im Rahmen des Vorkonzerts Werkeinführungen von Rebecca Saunders.

20.00 Uhr: Konzert
NDR Sinfonieorchester
NDR Chor, Dirigent: Stefan Asbury
Solisten: Teodoro Anzellotti, Akkordeon; Christoph Grund, Klavier

Rebecca Saunders
"miniata" für Akkordeon, Klavier, Chor und Orchester
"traces" für Kammerorchester (UA, Auftragswerk des NDR und der Northern
Sinfonia)
Anton Webern
Sechs Orchesterstücke op. 6

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Orchester und Chor