Ingo Metzmacher © Harald Hoffmann Foto: Harald Hoffmann

Abgesagt - Elbphilharmonie Visions: Metzmacher & Zimmermann

Stand: 05.02.2021 10:30 Uhr

Die Veranstaltung kann aufgrund der aktuellen COVID-19 Pandemie und der damit einhergehenden Einschränkungen leider nicht stattfinden.

Details zur Erstattung finden Sie auf folgender Seite unseres Vertriebspartners, der Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft: Informationen zur Ticketerstattung abgesagter Veranstaltungen.

Visions S01E05
ABGESAGT: Mo, 22.02.2021 | 20 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Radio Filharmonisch Orkest
Ingo Metzmacher Dirigent
Tabea Zimmermann Viola
Georg Nigl Bariton

YORK HÖLLER
Violakonzert
BERND ALOIS ZIMMERMANN
Ich wandte mich und sah an alles Unrecht, das geschah unter der Sonne
Ekklesiastische Aktion für zwei Sprecher, Bass und Orchester

Eine Kooperation von HamburgMusik und NDR das neue werk

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Abgerundete Zeiten

"Keine Angst vor neuen Tönen" lautet der Titel eines Buches des ehemaligen Hamburger Opernchefs Ingo Metzmacher. Das passt zum neuen Festival "Elbphilharmonie Visions" wie die Faust aufs Auge. In einem Gastspiel mit dem holländischen Radio Filharmonisch Orkest vertreibt Metzmacher erneut völlig unnötige Phobien.

Biennale
Blick auf die gewellten Glastüren der Elbphilharmonie.  Foto: Michael Zapf

Festival: "Elbphilharmonie Visions"

Mit "Elbphilharmonie Visions" bekommt der Prachtbau an der Elbe jetzt eine Biennale mit Musik für das 21. Jahrhundert. Das neue Festival dauert zehn Tage und findet alle zwei Jahre statt. mehr

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - alles erleben wir in der Musik zugleich. Hört sich abgefahren an? Genau so stellte sich der deutsche Komponist Bernd Alois Zimmermann das aber vor: Beim Eintauchen in ein Musikstück werde die physikalische Zeit aufgehoben und zu einer "Kugelgestalt" zusammengebogen.

Dostojewski und zweimal Zimmermann

Wie das klingt, kann man in einem tiefsinnigen Klassiker der Moderne hören. Zimmermanns "Ekklesiastische Aktion" von 1970 basiert auf einem Text aus dem 19. Jahrhundert von Fjodor Dostojewski, der die Verurteilung Christi wiederum ins 17. Jahrhundert verlegt - entsprechend vielschichtig und zitatenreich gibt sich die bewegende Musik.

Tabea Zimmermann © Marco Borggreve
York Höller widmete sein Bratschenkonzert Tabea Zimmermann.

Vor der Pause gibt's dann noch eine Reverenz an Zimmermanns Kunst: In Gedenken an den großen Lehrer komponierte York Höller sein 2018 uraufgeführtes Violakonzert, das er der Bratschen-Ikone Tabea Zimmermann in die Finger schrieb.

Orchester und Vokalensemble