Jörg Widmann am Schreibtisch © Marco Borggreve Foto: Marco Borggreve

Elbphilharmonie Visions: Widmann & das WDR Sinfonieorchester

Stand: 28.04.2020 11:00 Uhr

Komponist und Klarinettist Jörg Widmann ist einer der produktivsten deutschen Vertreter seines Fachs. Gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester und dessen Chef Christian Măcelaru kommt er jetzt in die Elphi.

Visions S01E04
S0, 21.02.2021 | 20 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

WDR Sinfonieorchester
Christian Măcelaru Dirigent
Jörg Widmann Klarinette

GYÖRGY KURTÁG
Stele op. 33
ARIBERT REIMANN
Cantus für Klarinette und Orchester
JÖRG WIDMANN
Babylon-Suite

Eine Kooperation von HamburgMusik und NDR das neue werk

Karten können ab sofort bestellt werden, die Bezahlung erfolgt sechs Wochen vor dem Konzert (weitere Informationen hier).

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Babylonische Sprachverwirrung

Am Instrument widmet sich Widmann einem Werk seines fast 40 Jahre älteren, hochgeschätzten Kollegen Aribert Reimann, das er 2006 in Köln uraufgeführt hat - auch damals mit dem WDR Sinfonieorchester. Als Komponist ist er mit einem Stück vertreten, in dem man getrost nur Bahnhof verstehen darf.

"Man wird in der Musik eine Sprachverwirrung hören, wie es sie wahrscheinlich nur in Babylon gab und heute gibt", kommentiert Widmann seine Suite, die er 2014 als Schwesterwerk zu seiner zwei Jahre früher uraufgeführten Oper über das legendäre Babylon schrieb. Es ist, als halte er unserer Multikulti-Gesellschaft mit ihrem faszinierenden Nebeneinander unterschiedlichster Einflüsse direkt den musikalischen Spiegel vor.

Biennale
Blick auf die gewellten Glastüren der Elbphilharmonie.  Foto: Michael Zapf

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