Sonntagsstudio

Der Norden liest: Iris Hanika

Sonntag, 22. November 2020, 20:00 bis 22:00 Uhr

Ein paar Tage bevor Iris Hanika für ihren neuen Roman "Echos Kammern" mit dem Hermann-Hesse-Literaturpreis ausgezeichnet wurde, stellte die Autorin das Buch im Literaturhaus Hannover vor.

Iris Hanika und Jan Ehlert. © Irving Villegas Foto: Irving Villegas
Iris Hanika freut sich an den Fragen von Jan Ehlert.

Iris Hanika, geboren 1962 in Würzburg und seit 40 Jahren in Berlin zu Hause, erzählt von Sophonisbe, einer nicht mehr ganz jungen Dichterin in New York. So tollkühn der Roman anhebt - schon am zweiten Tag befinden wir uns auf einem Empfang bei Beyoncé -, so unnachahmlich zieht er uns hinein in eine neue, ganz andere Sprache für die Gegenwart. Es geht um das Leben in New York und Berlin, es geht aber auch um einen späten Liebeswahn, der überraschenderweise nicht in den Abgrund führt.

"Schräge Ideen, kluge Reflexionen"

"Echos Kammern" ist "ein literarisches Capriccio mit viel Kenntnis im Hintergrund" (Frankfurter Allgemeine Zeitung), "randvoll mit schrägen Ideen und klugen Reflexionen" (Hannoversche Allgemeine) und dann auch noch"irritierend, provozierend und unglaublich unterhaltsam" (NDR).

Im funkelnden Gespräch mit NDR Kultur-Redakteur Jan Ehlert – einem Gespräch wie ein intellektuelles Ringen – erzählt Iris Hanika von ihrem Schreibwunsch: Manchmal möchte sie etwas "Unwahrscheinliches", gar "Sinnloses" schreiben; am Ende fügt es sich dann doch zu etwas Sinnvollem.

Moderation: Jan Ehlert

Aufzeichnung der Veranstaltung vom 21. Oktober 2021 im Literaturhaus in Hannover.

Weitere Informationen
Cover des Buchs "Echos Kammern" von Iris Hanika © Literaturverlag Droschl

Iris Hanikas Hommage an New York und Berlin

Echos Kammern ist ein Reiseroman ebenso wie ein Liebesroman. In Iris Hanikas Roman verweben sich modernes Großstadtleben und Mythos. mehr

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