Sonntagsstudio

Der Norden liest: Ulrike Almut Sandig

Sonntag, 10. Januar 2021, 20:00 bis 22:00 Uhr

Sandigs Erstlingsroman "Monster wie wir" nimmt das Publikum mit auf die Reise einer Generation, die um Selbstbestimmung ringt. Mit Alexander Solloch spricht die Autorin über ihr neues Werk.

Porträt: Die Autorin Ulrike Almut Sandig lächelt, an einen Türrahmen gelehnt, in die Kamera © picture alliance Foto: Frank May
Ulrike Almut Sandig

Was für eine Übergangszeit! Überall Umbrüche, schmerzhafte Zäsuren, komplizierte Krisen - und überall Gewalt. Wir sind in den letzten Jahren der DDR, in der sächsischen Provinz: Ruth und Viktor haben schlimmste Erfahrungen mit der menschlichen Bosheit, Missbrauchserfahrungen; und sie haben immerhin sich, ihre Freundschaft. Wohin können sie fliehen, wie sich retten? Und welche Rolle spielen denn die Monster, die da immer lauern?

Zwischen Poesie und Horror

"Monster wie wir" ist der erste Roman der gefeierten Lyrikerin und Performerin Ulrike Almut Sandig, ein Roman, der, wie die FAZ meint, "subtil die Balance wahrt zwischen Poesie und Horror". Aber schwierig war es, ihn zu schreiben - auch darüber sprechen wir mit der Autorin in Göttingen.

Moderation: Alexander Solloch

In Zusammenarbeit mit dem Göttinger Literaturherbst.

Aufzeichnung vom 29. Oktober 2020 im Kunsthaus in Göttingen.

 

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