Das Gespräch

Gast: Heinrich Breloer

Samstag, 09. Februar 2019, 18:00 bis 18:30 Uhr

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Der Regisseur Heinrich Breloer (mitte) mit den Hauptdarstellern seines Films "Brecht", Tom Schilling (links) und Burghart Klaußner (rechts).

Er kann sie gar nicht alle zählen, seine Film- und Fernsehpreise: Der 1942 in Gelsenkirchen geborene Regisseur und Drehbuchautor Heinrich Breloer gehört zu den renommiertesten Künstlern seines Fachs - und zu den kreativsten. Hat er doch über Jahrzehnte ein eigenes Fernseh-Genre mitentwickelt: das Doku-Drama - als spannende Mischform aus gespielten Szenen, Interviews und Archivaufnahmen.

Die Künstlerfamilie Mann hat er auf diese Weise ins Fernsehen gebracht, die Buddenbrooks ins Kino, den Hitler-Architekten Albert Speer und den Terror der RAF. Breloer will dabei deutsche Geschichte erzählen, an historischen Figuren wie Willy Brandt und Herbert Wehner, an Uwe Barschel und dem politischen Scheitern Björn Engholms.

Breloer recherchiert extrem gründlich, oft jahrelang - so auch im Fall seines neuen Films, den er Bertolt Brecht gewidmet hat. Bei der Berlinale erlebt "Brecht" seine Weltpremiere. Vor neun Jahren begonnen, kommt er jetzt als dreistündiges Doku-Drama ins Kino und ist im März als Zweiteiler im Ersten zu sehen, prominent besetzt mit Burghart Klaußner und Tom Schilling. Parallel veröffentlicht Breloer "Brecht - Roman seines Lebens" als Buch.

Wie erfüllend seine Arbeit ist, welche Erlebnisse der Regisseur am Set hat und wie spannend dieses Finden und Erfinden von Wahrheit ist, das erzählt Breloer im Gespräch mit Jens Büchsenmann.

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