Das Gespräch

Zu Gast: Maike Nedo und Wolfgang Engler

Sonntag, 17. Februar 2019, 13:00 bis 13:30 Uhr

Menschen feiern am 10. November 1989 vor und auf der Mauer in Berlin den Mauerfall. © picture-alliance/ ZB Foto: Peter Zimmermann

Wolfgang Engler und Maike Nedo im Gespräch

NDR Kultur - Das Gespräch -

Grenzenlose Gespräche. Begegnungen 30 Jahre nach dem Mauerfall. Die Publizistin und der Kultursoziologe befragt von Andrea Schwyzer.

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In diesem Jahr ist es 30 Jahre her, dass die Berliner Mauer gefallen ist - und NDR Kultur begeht dieses Jubiläum unter anderem mit einer monatlichen Begegnung in der Reihe "Das Gespräch". Hier treffen jeweils zwei Menschen aufeinander - vor allem Kunst- und Kulturschaffende, die in der DDR geboren wurden und die miteinander verbunden sind: familiär, beruflich, freundschaftlich. Mit ihnen geht es auf Spurensuche: Was ist das Verbindende, was immer noch das Trennende von Ost und West? Eine Spurensuche, die immer wieder auch in die Gegenwart führt.

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Mehr als nur Erinnerung: die Berliner Mauer heute

Zum Auftakt von "Grenzenlose Gespräche. Begegnungen 30 Jahre nach dem Mauerfall" sind der Sozialwissenschaftler Wolfgang Engler und die Journalistin Maike Nedo zu Gast. Engler, langjähriger Rektor der Schauspielschule Ernst Busch in Berlin, erklärt, warum es in Zeiten einer erstarkten Rechten unerlässlich ist, über die deutsche Geschichte der vergangenen 30 Jahre zu sprechen. Wie kommt es, dass die "fragile Mitte der Gesellschaft", wie er sie nennt, sich einer Bewegung wie Pegida anschließt und gemeinsam mit Rechtsradikalen auf die Straße geht? Welchen Einfluss hat dabei eine ostdeutsche Biographie?

"Jede Generation hat ihre eigenen ostdeutschen Erfahrungen gemacht", sagt Maike Nedo. Sie wurde 1971 in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) geboren und gehört einer jungen, gebildeten Frauengeneration an, die nach der Wende in den Westen gegangen ist - gehen musste: "Das war für mich der größere Bruch als der Fall der Berliner Mauer selbst", resümiert Nedo.

Das Gespräch führt Andrea Schwyzer.