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Bückeberg: Erinnern oder ruhen lassen?

Donnerstag, 22. Februar 2018, 19:00 bis 20:00 Uhr

Irmgard Lohmann, Abgeordnete im Kreistag, Tjark Bartels, Landrat Kreis Hameln-Pyrmont, Moderatorin Anke Genius, Bernhard Gelderblom, Vorsitzender des Vereins für Kultur- und Zeitgeschichte Hameln, Dr. Jens-Christian Wagner, Geschäftsführer Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten, Timo Schriegel, engagierter Bürger in Emmerthal.

In den Zeiten des Nationalsozialismus war er eine gigantische Versammlungsstätte der manipulativen Propaganda: Der Bückeberg in Emmerthal bei Hameln. Bis zu eine Million Menschen kamen zu den Reichserntedankfesten zwischen 1933 und 1937 und ließen sich einschwören auf die unmenschliche Maschinerie. Nun soll auf dem rund 40-Fußballfelder-großen Bückeberg ein Dokumentations- und Lernort entstehen.

Darüber gibt es heftigen Streit. Nicht nur in der Gemeinde, sondern im ganzen Kreis Hameln-Pyrmont: Über Ausmaß und Kosten auf der einen Seite, über die Notwendigkeit der Erinnerung und des Mahnens auf der anderen Seite.

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