Stand: 17.06.2024 12:22 Uhr

Vermisster Arian: Ermittlungsgruppe bleibt vorerst bestehen

Polizeibeamte suchen mit Booten auf der Oste nach dem vermissten Arian. © NDR Foto: Jon Mendrala
Zuletzt war am 23. Mai mit Booten und Drohnen entlang der Oste nach Arian gesucht worden. (Archiv)

Über ein Ende der Arbeit der Ermittlungsgruppe Arian ist entgegen anderslautenden Meldungen noch nicht entschieden worden. Das teilte der Sprecher der Polizei Rotenburg Wümme, Heiner van der Werp, dem NDR Niedersachsen am Montag mit. Es gebe derzeit keine neue Spur und immer weniger Hinweise, wo sich der sechsjährige Junge befinden könnte. Die fünfköpfige Ermittlungsgruppe gehe jedoch weiter jedem konkreten Hinweis nach, so van der Werp. Arian war am Abend des 22. April spurlos aus seinem Elternhaus in Bremervörde-Elm (Landkreis Rotenburg/Wümme) verschwunden. Rund eine Woche lang hatten Einsatzkräfte und Helfer Tag und Nacht nach dem Jungen gesucht. Zeitweise waren bis zu 1.200 Menschen beteiligt. Laut van der Werp gehörte die großangelegte Suche zu den größten jemals in Deutschland gestarteten Suchaktionen. Dann hatte die Polizei in Absprache mit dem niedersächsischen Innenministerium entschieden, die Suche einzustellen. Mitte Mai hatte die Polizei erneut zwei Tage lang nach Arian gesucht.

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Für die Suche nach Arian fahren Einsatzkräfte der Polizei mit einem Schlauchboot über die Oste. © dpa-Bildfunk Foto: Sina Schuldt

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 17.06.2024 | 15:00 Uhr

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