Stand: 20.12.2019 15:26 Uhr

Usedom: 500.000 Kubikmeter Sand aufgespült

Ein Bagger bringt neuen Sand auf den Strand von Hiddensee. © dpa Bildfunk Foto: Stefan Sauer
Bei Zempin sind rund 500.000 Kubikmeter Sand aufgespült worden. (Archivbild)

Auf Usedom sind die Arbeiten zum Küstenschutz abgeschlossen worden. Das Land und die Gemeinde Zempin haben mehr als 500.000 Kubikmeter Sand aufspülen lassen. Nach Angaben von Zempins Bürgermeister Werner Schön ist der Strand im Seebad wieder breit und die Düne gesichert. Vor zwei Jahren hatten zwischen Zempin und Stubbenfelde Sturmhochwasser enorme Sandmengen von Düne und Steilküste abgetragen. Am Streckelsberg in Koserow war der Strand so gut wie verschwunden.

Schmalste Stelle Usedoms wieder verstärkt

Ohne die Aufspülungen hätte Usedoms schmalste Stelle ein weiteres starkes Sturmhochwasser nur schwer verkraften können, hieß es. In den vergangenen Wochen hatte deshalb ein Saugbaggerschiff ein Sand-Wasser-Gemisch aus der landeseigenen Lagerstätte vor Koserow an den Strand gepumpt. Dabei waren auch Munitionsreste entdeckt und entsorgt worden.

Größte Küstenschutzmaßnahme 2019 in MV

Nach Angaben des zuständigen Umweltministeriums ist die Aufspülung die größte Küstenschutzmaßnahme in diesem Jahr. Die Kosten dafür liegen bei mehr als dreieinhalb Millionen Euro.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Mittagsschau kompakt | 20.12.2019 | 16:00 Uhr

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