Stand: 24.05.2019 16:19 Uhr

Unikliniken: Einigung im Tarifstreit in Sicht

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Bei den Tarifverhandlungen für die Unikliniken in Rostock und Greifswald (Foto) geht es um insgesamt rund 6.000 nichtärztliche Beschäftigte. (Archivbild)

Im Tarifstreit an den Universitätskliniken in Rostock und Greifswald deutet sich ein Ende an. Die beiden Klinken sind bereit, dem Flächentarifvertrag der Länder (TV-L) beizutreten. Das würde bedeuten, dass die rund 6.000 Mitarbeiter - Ärzte nicht mitgezählt - an den beiden Unikliniken rückwirkend zum 1. Januar 3,1 Prozent mehr Geld bekommen, wie der kaufmännische Vorstand Harald Jeguschke von der Rostocker Unimedizin erklärte.

Arbeitnehmer forderten 9,5 Prozent

Damit wäre die vollständige Angleichung unter allen Bundesländern und auch innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns erreicht. Die Arbeitnehmerseite war mit einer Haustarif-Steigerung von 9,5 Prozent in die Verhandlungen gegangen.

Tarifkommission berät am Montag

Die Beschäftigten seien in den vergangenen Jahren unterbezahlt gewesen, betonte ver.di-Verhandlungsführer Wolfgang Hooke. Die ver.di-Tarifkommision werde am Montag darüber beraten. Anschließend sollen die Mitglieder befragt werden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 24.05.2019 | 17:00 Uhr

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