Stand: 15.05.2018 11:42 Uhr

Ueckermünder Bürgermeister: Führerschein abgegeben

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Gegen Ueckermündes Bürgermeister Gerd Walther (Die Linke) wird wegen Verdacht des Besitzes von Betäubungsmitteln ermittelt. (Archivbild)

Zwei Monate nach seiner Suspendierung ist Ueckermündes Bürgermeister Gerd Walther weiteren Drogenermittlungen ausgesetzt. Der Linken-Politiker steht unter dem Verdacht, unter Rauschgifteinfluss Auto gefahren zu sein.

Wegen auffälliger Fahrweise kontrolliert

Walther sei am Sonnabend wegen auffälliger Fahrweise in Torgelow von der Polizei kontrolliert worden, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht im Nordkurier. Aufgrund seines Gesamteindruckes wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.

Verdächtige Substanzen gefunden

Ein Schnelltest hatte zuvor auffällige Werte angezeigt. Im Wagen des Bürgermeisters seien auch verdächtige Substanzen gefunden worden. Der Führerschein von Gerd Walther wurde vorläufig sichergestellt. Wegen ungeklärter Drogenprobleme und Bedenken um seine Dienstfähigkeit hatte die Ueckermünder Stadtvertretung dem Bürgermeister Mitte März die Amtsgeschäfte untersagt. Seine Dienstschlüssel musste er abgeben. Außerdem wurde er aufgefordert, sich amtsärzlich untersuchen zu lassen. Walther hatte zuvor Problem mit Rauschgrift öffentlich eingeräumt.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 15.05.2018 | 09:00 Uhr

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