Rostock: Mitarbeiter der Universitätsmedizin Rostock und Greifswald sowie von Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Land, Straßenbauverwaltungen, Landesministerien, Landesämter und -instituten versammeln sich zu einem Warnstreik. © Bernd Wüstneck/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Foto: Bernd Wüstneck/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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AUDIO: Streiks im öffentlichen Dienst: Auch Universitätsmedizin betroffen (1 Min)

Streiks im öffentlichen Dienst: Auch Unikliniken in MV betroffen

Stand: 06.12.2023 16:35 Uhr

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder hatte die Gewerkschaft ver.di in Mecklenburg-Vorpommern am Mittwoch zu Warnstreiks aufgerufen. Unter den Teilnehmern waren auch Beschäftigte von Hochschulen und Ministerien.

Rund 1.000 Beschäftigte aus den Universitätskliniken Rostock und Greifswald sowie von Gerichten, Straßen-, Bau- und Finanzämtern aus ganz Mecklenburg-Vorpommern waren in Rostock zu einer Kundgebung zusammengekommen. Mit dem Warnstreik will die Gewerkschaft ver.di nach eigenen Angaben den Druck auf die Arbeitgeberseite vor der dritten Verhandlungsrunde erhöhen.

Gewerkschaften fordert 10,5 Prozent mehr Einkommen

Die Gewerkschaften fordern 10,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 500 Euro mehr. Nachwuchskräfte sollen 200 Euro mehr erhalten - und unbefristet übernommen werden. Laut ver.di haben die Arbeitgeber den Gewerkschaften in zwei Verhandlungsrunden noch kein Angebot vorgelegt. Die Verhandlungen werden am Donnerstag und Freitag in dritter Runde in Potsdam fortgesetzt.

Streik endet am Abend

Der Warnstreik hatte mit der Frühschicht begonnen und endet am Abend. Einschränkungen gibt es bei Operationen - insbesondere bei planbaren Eingriffen, hieß es aus Rostock.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern | 06.12.2023 | 19:30 Uhr

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