Stand: 20.12.2018 16:25 Uhr

Stralsund: SEK-Einsatz nach Waffen-Video

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Ein SEK hat am Donnerstag zwei Wohnungen in Stralsund durchsucht. (Archivbild)

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei hat am Donnerstagvormittag in Stralsund zwei Wohnungen durchsucht. Dabei wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft Stralsund eine Schreckschusspistole, geringe Mengen Drogen, Handys und Laptops beschlagnahmt.

Tschetschene und Afghane im Visier

Zwei 19-jährige Männer aus Tschetschenien und Afghanistan wurden vorläufig festgenommen, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Sascha Ott. Auslöser des Einsatzes war laut Staatsanwaltschaft ein im Internet verbreitetes Video, in dem die Männer mit einem pistolenähnlichen Gegenstand im Stralsunder Stadtgebiet hantierten und diese auch benutzten.

Internet-Video gab Anlass für Einsatz

Es werde wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz und gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. An dem Einsatz gegen die beiden Tatverdächtigen waren insgesamt 45 Beamte beteiligt. Auch ein Sprengstoffspürhund wurde eingesetzt. Ein Strafverfahren sei eingeleitet worden, hieß es weiter. Die beiden Verdächtigen wurden vernommen und anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt. Die rechtlichen Voraussetzungen für einen Haftbefehl seien nicht ausreichend gewesen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 20.12.2018 | 16:30 Uhr

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