Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig steht an einem Pult mit Mikrofonen, rechts neben ihr die Flagge des Landes. © NDR Foto: NDR

Schwesig zu Lockdown: Eher Verschärfungen als Lockerungen

Stand: 30.01.2021 09:04 Uhr

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat Hoffnungen auf rasche Lockerungen von Corona-Auflagen eine Absage erteilt. Sie sehe die Mutationen des Coronavirus mit ganz großer Sorge, so Schwesig in der ARD.

Am Freitag war die britische Coronavirus-Mutation B.1.1.7. erstmals in drei Landkreisen Mecklenburg-Vorpommerns nachgewiesen worden. Es handle sich um eine ähnliche Situation wie in Großbritannien. "Einerseits gehen die Infektionen runter dank der Schutzmaßnahmen und gleichzeitig breitet sich die Mutation wahrscheinlich aus."

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Schwerin: Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, spricht bei der Sitzung des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern zur aktuellen Corona-Situation. © dpa-Bildfunk Foto: Jens Büttner

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Corona-Mutation: Schnell Gensequenzierungen durchführen

Umso wichtiger sei, dass die Gensequenzierungen positiver Corona-Tests in Deutschland schnell Fahrt aufnehme, damit eventuelle Mutationen schnell entdeckt werden. "Nächste Woche brauchen wir die deutschlandweite Übersicht, um klar zu haben, wie schwer es schon ist. Dann, glaube ich, reden wir weniger über Lockerungen, sondern eher über Verschärfungen", betonte Schwesig.

Schwesig zu Impfstoff-Mangel: "Das ist wirklich bitter"

Verärgert zeigte sich Schwesig über die schleppenden Lieferungen von Corona-Impfstoffen. Es stehe fast alles still, weil Impfstoff fehle. Die Europäische Union habe zu spät und zu wenig bestellt. "Das ist wirklich bitter", sagte die SPD-Politikerin. Vor dem Impfgipfel am Montag forderte sie von der Bundesregierung mehr Klarheit und Verbindlichkeit. Man müsse vor Ort wissen, wann welche Lieferung komme.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 30.01.2021 | 08:00 Uhr

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