Stau in Zinnowitz auf Usedom © dpa/Picture alliance Foto: dpa/Picture alliance

Nadelöhr auf Usedom: Urlauber stehen stundenlang im Stau

Stand: 24.10.2020 15:02 Uhr

Urlauber, die von der Insel Usedom zurück nach Hause fahren wollten, mussten am Sonnabend sehr viel Geduld haben. Fast zweieinhalb Stunden dauerte es zum Teil, um von der Insel herunterzukommen.

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Nach Einschätzung der Polizei handelte es sich bei dem Stau zwischen Koserow und Wolgast um den "ganz normalen Rückreise-Wahnsinn". Das hohe Verkehrsaufkommen auf der Strecke zwischen Heringsdorf und Wolgast sei das Problem. Kleinere Behinderungen an neuralgischen Punkten würden ausreichen, um einen richtig langen Rückstau zu verursachen. Eine Ölspur auf 20 Metern etwa führe zum Abbremsen und sorge dafür, dass der Verkehrsfluss immer wieder unterbrochen wird. Die Polizei kann dagegen nichts machen, weil sich nie voraussagen lässt, wo es zu solchen Unterbrechungen kommt.

Usedom: Keine Schleichwege, keine alternativen Strecken

Staus zu umfahren, das ist auf der Insel Usedom nicht möglich. Es gibt genau zwei Möglichkeiten, um von der Insel herunterzukommen - über Wolgast und normalerweise auch über Anklam. Aber wegen der Bauarbeiten auf der B110 hinter der Zecheriner Brücke ist dort derzeit nur Anwohnerverkehr möglich. Das heißt, der Hauptreiseverkehr muss durch Wolgast und über die B111 führen. Das Verlassen der Insel ist im Moment wohl sogar zu jeder Uhrzeit ein Problem. Also auch späteres Losfahren hilft wohl nur bedingt gegen den großen Stau.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 24.10.2020 | 15:02 Uhr

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