Ein Frachtschiff liegt im Rostocker Seehafen. © dpa-Bildfunk Foto: Jens Büttner

Hafen Rostock: Trotz Corona krisensicher

Stand: 14.12.2020 16:20 Uhr

Die Rostocker Hafenwirtschaft ist robust und relativ krisensicher - trotz Corona-bedingter Einbußen bei Personal und Umsatz. Das ist Ergebnis eines aktuellen Gutachtens im Auftrag der Rostock Port GmbH.

Für das Gutachten über die Lage der Hafenwirtschaft wurden rund 500 Betriebe und Behörden im Hafenumfeld befragt. Die seit März 2020 andauernde Corona-Pandemie werde zu einem leichten Beschäftigungsrückgang von zwei Prozent und Umsatzeinbußen von vier Prozent führen, so die Einschätzung. Obwohl die drastischen Rückgänge im Passagierverkehr den Hafen hart träfen, habe sich die Frachtschifffahrt und die angesiedelten Industrieunternehmen auf einem hohen Niveau stabil weiter entwickelt, so Geschäftsführer Gernot Tesch.

Rostock Port lässt Effekte ermitteln

Von der Rostocker Hafenwirtschaft hingen im Vor-Corona-Jahr 2019 knapp 20.000 Arbeitsplätze ab. Diese brachten ein Steueraufkommen in Höhe von 366 Millionen Euro. In regelmäßigen Abständen lässt Rostock Port die wirtschaftlichen Effekte der Hafenwirtschaft ermitteln, um zu sehen, wie effektiv öffentlichen Gelder eingesetzt werden. Seit 1990 wurden etwa 355 Millionen Euro Fördermittel unter anderem in neue Liegeplätze und die Erschließung maritimer Gewerbegebiete investiert.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 14.12.2020 | 16:00 Uhr

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