Stand: 30.09.2020 08:29 Uhr

Corona-Krise beschert HanseYachts 16 Millionen Euro Verlust

In der Firma HanseYachts AG in Greifswald steht ein Bootsbauer in einem Schiffsrumpf. © dpa-Bildfunk Foto: Stefan Sauer
Wegen der Corona-Pandemie konnten sich die Erwartungen an dieses Geschäftsjahr nicht erfüllen. (Archivbild)

Die Greifswalder HanseYachts AG schreibt rote Zahlen. Der Hersteller von Segel- und Motorjachten hat für das Geschäftsjahr 2019/2020 nach eigenen Angaben einen Verlust von fast 16 Millionen Euro ausgewiesen. Im vorangegangenen Geschäftsjahr hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von gut drei Millionen Euro erwirtschaften können.

Corona-bedingte Neubewertung des Vermögens

Laut HanseYachts handelt es sich um Folgen der Corona-Krise. Ursprüngliche Geschäftserwartungen konnten in diesem Jahr nicht erfüllt werden. Dazu kommt, dass HanseYachts ja eines der wenigen börsennotierten Unternehmen im Land ist und es im Zuge der Corona-Pandemie eine Neubewertung des Vermögens gab. Das hat jetzt zu Abschreibungen geführt, heißt es vom Unternehmen.

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Abschluss belastet, Zahlungsfähigkeit weiter gegeben

Die Wertminderung belastet den Jahresabschluss, führt aber nicht zu Zahlungsunfähigkeit, sagte ein Sprecher. Um den Geschäftsbetrieb in der Corona-Pandemie zu sichern, hatte HanseYachts bereits mehr als 17 Millionen Euro an Kredithilfen bekommen. Die Bürgschaft übernimmt das Land Mecklenburg-Vorpommern.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 30.09.2020 | 07:00 Uhr

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