Stand: 07.01.2019 05:50 Uhr

Bürgerinitiative will Sperrwerk in Wismarbucht

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Im Umfeld des Wismarer Stadthafens standen beim ersten Hochwasser des Jahres auch historische Gebäude unter Wasser.

Nach dem Hochwasser in Wismar fordern Anwohner und Gewerbetreibende einen besseren Schutz: Eine Bürgerinitiative schlägt deshalb ein Sperrwerk in der Wismarbucht vor. Das Sperrwerk soll ähnlich wie in Greifswald einen dauerhaften Schutz vor Überschwemmungen bieten. Gerade der Bereich des Alten Hafens ist nach Aussagen der Bürgeriniative immer wieder betroffen.

Bürgerinitiative: "Sandsäcke bieten keinen ausreichenden Schutz"

Unesco-Welterbe und die Industrie am Hafen müssten besser gesichert werden. Beim Hochwasser in der vergangenen Woche seien viele private Keller, Geschäfte und Gaststätten überflutet gewesen. Sandsäcke hätten keinen ausreichenden Schutz geboten.

Sperrwerk an der Zufahrt zum Hafen

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Das Wismarer Sperrwerk soll ähnlich wie das in Greifswald einen dauerhaften Schutz vor Überschwemmungen bieten.

Nach Vorstellungen der Initiative müsste das Sperrwerk an der Zufahrt zum Hafen, zwischen Seebrücke und dem Holzwerk von Egger, gebaut werden. Nun sollen Planungsbüros, Behörden und Lokalpolitik mit ins Boot geholt werden. Das jüngste Hochwasser in Wismar lag in der Spitze 1,91 Meter über dem Normalwert und damit so hoch wie seit 16 Jahren nicht mehr.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 07.01.2019 | 08:10 Uhr

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