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Wenn Strahlung zur Bedrohung wird

Dienstag, 14. Januar 2020, 20:30 bis 20:50 Uhr, NDR Info

Ein Mann steht vor einem Plakat mit dem dem Schriftzug "5G". © picture alliance/dpa Foto: Boris Roessler

Elektrohypersensibilität - Wenn Strahlung zur Bedrohung wird

NDR Info - Das Forum -

Handys und Internet gehören für viele zum Alltag. Doch über eine Million Menschen empfinden die Netzstrahlen als Bedrohung. Sie fühlen sich krank und flüchten davor.

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Der Alltag von elektrohypersensiblen Menschen
Ein Reportage-Feature von Hamzi Ismail

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Mobilfunkmasten sind für einige Menschen gesundheitlich beeinträchtigend.

In fast allen Arbeits- und Lebensbereichen sind wir heute auf schnelle, verlässliche Internet- und Mobilfunkverbindungen angewiesen. Wer in Netzlöchern auf dem Lande wohnt, fühlt sich oft abgemeldet. Bund und Länder haben das Problem – spät, aber immerhin – erkannt. Sie fördern das neue ultraschnelle Mobilfunknetz 5G mit öffentlichen Geldern. Damit es möglichst bald keine weißen Flecken mehr in deutschen Netzen gibt.

Aber nicht jeden freut dieser Ausbau der Mobilfunk- und Internetnetze. Mehr als die Hälfte der Bürger macht sich Sorgen um die Strahlung, die von Mobilfunkmasten, aber auch von Handys oder Tablets ausgehen. Das hat eine Befragung des Bundesamtes für Strahlenschutz im Jahr 2019 ergeben. Und es gibt Menschen, die haben nicht nur Angst vor Strahlung – sie fühlen sich mit Handy und WLAN-Router richtig krank. Sie bezeichnen sich selbst als elektrohypersensibel und fliehen vor der Strahlungsbelastung, wo immer und wann immer es möglich ist. Unser Reporter Hamzi Ismail hat sich mit elektrosensiblen Menschen getroffen und ist dabei in eine ganz eigene Welt eingetaucht.

Das Manuskript der Sendung
217 KB

Wenn Strahlung zur Bedrohung wird

Viele Menschen empfinden sich als elektrohypersensibel. Es gibt sogar das Krankheitsbild EHS. Der Ausbau des schnellen Mobilfunknetzes ist für sie eher Qual als Segen. Download (217 KB)