Stand: 20.10.2019 15:55 Uhr

Polizei schießt auf Falschfahrer

Die Hamburger Polizei hat am Sonnabend versucht, einen Autofahrer mit Schüssen zu stoppen, nachdem der 35-Jährige sich im Bezirk Bergedorf eine Verfolgungsjagd mit den Beamten geliefert hatte. Der psychisch auffällige Mann blieb unverletzt.

Radfahrer und Fußgänger gefährdet

Wie die Beamten am Sonntag mitteilten, hatte es zunächst mehrere Notrufe gegeben, weil ein Honda die Autobahn 25 in der falschen Richtung befuhr. Der Fahrer umfuhr einen in Nettelnburg in Position gebrachten Polizeiwagen und flüchtete über den Nettelnburger Landweg, wo er wieder auf die Gegenfahrbahn steuerte und Radfahrer und Fußgänger gefährdet haben soll.

Auf Polizisten zugefahren

Als er zurück in Richtung A25 fuhr, soll er in Höhe des Fanny-Lewald-Ring auf einen aus dem Einsatzfahrzeug ausgestiegenen Polizisten zugefahren sein. Daraufhin habe der 30-jährige Beamte mehrere Schüsse abgegeben, die den Honda zwar trafen, die Irrfahrt des 35-Jährigen aber nicht stoppen konnten. Schließlich gelang es der Polizei, das Fahrzeug im Billwerder Ring zu rammen.

Der 35-Jährige ließ sich widerstandslos festnehmen. Die Gründe für die Geisterfahrt und die Flucht vor den Beamten sind unklar. "Warum er jetzt so beharrlich vor uns geflüchtet ist, kann ich nicht sagen", sagte ein Sprecher. Der Mann soll sich in einer psychischen Ausnahmesituation befunden haben. Er wurde in eine psychiatrische Klinik gebracht.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 20.10.2019 | 16:00 Uhr

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